Neue Versuchsstation zur Verbesserung der Qualität von Böden

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Ursy,

Die Qualität von landwirtschaftlichen Böden soll in der Schweiz verbessert werden. Zu diesem Zweck ist am Donnerstag in Grange-Verney in Moudon VD eine neue Versuchsstation eröffnet worden.

Thema des grenzüberschreitenden Projekts in der Landwirtschaft war die Förderung der Fruchtbarkeit von Böden. (Archivbild)
Thema des grenzüberschreitenden Projekts in der Landwirtschaft war die Förderung der Fruchtbarkeit von Böden. (Archivbild) - KEYSTONE/MARCEL BIERI

Agroscope, das Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaftliche Forschung, der Kanton Waadt und der Waadtländer Verband zur Förderung landwirtschaftlicher Berufe, Prométerre, bündeln ihre Kompetenzen, um die Qualität von landwirtschaftlichen Böden zu verbessern.

Als Resultat dieser strategischen Partnerschaft startet die neue Versuchsstation «Landwirtschaftliche Böden» in Grange-Verney in der Saison 2026 die ersten Projekte, wie am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Moudon ausgeführt wurde.

Ziel ist der Aufbau einer Referenzplattform an der Schnittstelle zwischen landwirtschaftlicher Praxis, Forschung und Wissensvermittlung. Für die nachhaltige und wirtschaftlich tragbare Produktion von hochwertigen Lebens- und Futtermitteln seien gesunde und fruchtbare Böden unerlässlich, sagte Martin Pidoux, Direktor von Prométerre. Der Versuchsstation komme grosse Bedeutung zu. Sie hat zum Ziel, unter Praxisbedingungen konkrete Lösungen zu erarbeiten.

Noch in diesem Jahr ist ein erster Versuch mit Bodenbedeckungen (Gründüngung) geplant. Dabei sollen die gewünschten Pflanzenarten und die geeigneten Bewirtschaftungsmethoden ermittelt werden, um die direkten Auswirkungen auf den Schutz und die Verbesserung landwirtschaftlicher Böden sowie auf die Dynamik und die Rückführung von Nährstoffen zu optimieren.

Parallel dazu ist ein systemischer Langzeitversuch geplant, um die Anbautechniken (Fruchtfolge, Bodenbearbeitung und Düngung) zu verbessern. Die Arbeiten werden in Moudon in der Waadt auf einer Fläche von über 100 Hektaren in einem Netzwerk von Partnerbetrieben durchgeführt.

«Durch die direkte Zusammenarbeit mit den Betrieben können wir innovative Lösungen unter Praxisbedingungen testen und entwickeln», sagte Eva Reinhard, Leiterin von Agroscope. Die Ergebnisse der Versuchsstation Landwirtschaftliche Böden würden allen Betrieben der Schweiz zugute kommen, die mit denselben Herausforderungen konfrontiert sind. Die Zusammenarbeit ist auf vier Jahre angelegt.

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Kommentare

User #3660 (nicht angemeldet)

Wir Prüfen und Versuchen , Schauen und machen Berichte . Aber wir tun aus dem Wissen darum NICHTS . So wie Bundesrat Rösti , der die Natur vertreten sollte . Er und seine Lobby sollten einfach aus Bern wegzügeln .

User #4159 (nicht angemeldet)

Nur wer Apfel, Birnen, Zwetschgen ect. Bäume setzt retet die Böden. Sonst trocknet der Boden aus und wird zu warm.

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