Westjordanland

    Netanjahu sieht viele Gemeinsamkeiten mit Trump bei Westjordanland

    Keystone-SDA
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    USA,

    Beide Seiten seien sich über den Wunsch nach Frieden in der Region einig, sagt Benjamin Netanjahu.

    US-Präsident Donald Trump (r) und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprechen während einer gemeinsamen Pressekonferenz in Mar-a-Lago. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
    US-Präsident Donald Trump (r) und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprechen während einer gemeinsamen Pressekonferenz in Mar-a-Lago. Foto: Alex Brandon/AP/dpa - Keystone/AP/Alex Brandon

    Das Wichtigste in Kürze

    • Netanjahu verneint mögliche Meinungsverschiedenheiten mit Trump.
    • «Es ist eine Partnerschaft von Gleichgesinnten und Führungskräften», sagt er.

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sieht sich mit US-Präsident Donald Trump mit Blick auf die Friedensbemühungen in der Region auf einer Linie. Beide Seiten seien sich über den Wunsch nach Frieden in der Region einig, sagte Netanjahu dem US-Sender Fox News auf die Frage nach möglichen Meinungsverschiedenheiten mit Trump bezüglich des von Israel besetzten Westjordanlands. «Es ist eine Partnerschaft von Gleichgesinnten und Führungskräften.»

    Am Montag (Ortszeit) hatte Trump nach einem Treffen mit dem israelischen Premier auf die Frage, ob Israels Vorgehen im Westjordanland, einschliesslich der Gewalt durch Siedler, sein Ziel der Stabilisierung des Nahen Ostens untergrabe, gesagt, der israelische Premier und er stimmten in der Westjordanlandfrage nicht «hundertprozentig» überein. Netanjahu werde aber «das Richtige» tun.

    Glaubst du, ein langfristiger Frieden ist im Nahen Osten möglich?

    Netanjahu sagte nun: «Ich denke, es gibt viele Gemeinsamkeiten, denn wir wollen beide eine Zukunft, in der dieses Gebiet nicht für Terroranschläge genutzt wird.» Es sei in dieser Hinsicht schon viel erreicht worden. Es solle dort auch viel Infrastruktur sowohl für Israel als auch für die palästinensischen Nachbarn aufgebaut werden.

    «Wenn wir Hamas entwaffnen,...»

    Netanjahu sagte, dass er eine stabilisierte Regierung in Gaza im neuen Jahr für möglich halte. «Wenn wir die Hamas entwaffnen, sei es mit einer internationalen Truppe oder mit anderen Mitteln, dann sehe ich eine andere Zukunft für Gaza», sagte Netanjahu.

    Das sei der einzige verbleibende Schritt. Es gehe nicht darum, mit der islamistischen Palästinenserorganisation zu verhandeln. Aufgabe der Hamas sei es, «zu verschwinden, aufhören zu existieren. Und wissen Sie, wer das mehr als jeder andere will? Die Menschen in Gaza.»

    Nach dem Treffen am Montag hatte Netanjahu angekündigt, Trump werde den Israel-Preis erhalten – die höchste Auszeichnung des Landes, die noch nie an einen Menschen ohne israelische Staatsangehörigkeit verliehen worden sei. Trump solle für «seine herausragenden Verdienste» für Israel und das jüdische Volk geehrt werden.

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    Kommentare

    User #5947 (nicht angemeldet)

    Muss ja so sein, sonst hätte er ihn ja wohl kaum einstellen lassen...

    User #5675 (nicht angemeldet)

    die zwei haben wirklich sehr viel gemein, das wird vielleicht einmal der menschenrechtsgerichtshof in Den Haag beurteilen

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