Die Nato prüft eine mögliche Unterstützung des multinationalen Truppeneinsatzes zum Kampf gegen Dschihadisten in der Sahel-Zone.
Französischer Soldat der Mission Barkhane
Französischer Soldat der Mission Barkhane - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • USA für klare Trennung zwischen Anti-Terror-Kampf und Friedensbemühungen.

Das geht aus einem Schreiben hervor, das UN-Generalsekretär António Guterres kürzlich an den UN-Sicherheitsrat richtete und von dem die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag Kenntnis erhielt. Guterres erklärte, er sei überzeugt davon, dass für die sogenannte G5-Sahel-Truppe ein Unterstützungsbüro der UNO geschaffen werden müsse. In dieser Truppe sind 5000 Soldaten aus Mali, Mauretanien, Niger, dem Tschad und Burkina Faso zusammengeschlossen.

Die USA als grösster Geldgeber der UNO hatten einen solchen Plan bislang abgelehnt. Der Vize-Botschafter der USA bei der UNO, Jeffrey DeLaurentis, erklärte Mitte Juni, Washington wünsche eine klare Trennung zwischen dem Anti-Terror-Kampf und den Friedensbemühungen. So solle die Neutralität der UNO gewahrt werden. Schon seit Jahren zieht die US-Regierung direkte Hilfen für die Sahel-Staaten einem verstärkten UN-Engagement vor.

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