Namibias Präsident Geingob liegt nach Wahl deutlich in Führung

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    In Namibia steht Präsident Hage Geingob offenbar vor einer weiteren Amtszeit. Nach Auszählung der Hälfte der Stimmen kommt er auf 55 Prozent.

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    Namibias Präsident Geingob steht vor einer weiteren Amtszeit. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hage Geingob bleibt wohl weiterhin Präsident Namibias.
    • Nach der Auszählung der Hälfte der Stimmen kommt er auf rund 55 Prozent.
    • Das Nachsehen hat der ehemalige Zahnarzt Panduleni Itula mit rund 29,7 Prozent.

    Die South West Africa People's Organisation (Swapo) ist seit der Unabhängigkeit Namibias im Jahr 1990 ununterbrochen an der Macht. Es sieht danach aus als würde es so weitergehen. Denn Hage Geingob von der Swapo-Partei lag am Freitag nach Auszählung der Hälfte der Stimmen bei rund 55 Prozent.

    Auf Platz zwei stand der als unabhängiger Bewerber angetretene Ex-Zahnarzt Panduleni Itula mit rund 29,7 Prozent der Stimmen. Der Kandidat der langjährigen Oppositionspartei PDM, McHenry Venaani, kam demnach auf rund 5,2 Prozent, wie die Wahlkommission mitteilte.

    Namibia Pandeluni Itula Jubel
    Anhänger des unabhängigen Kandidaten Dr. Panduleni Itula jubeln auf einer Strasse. Itula hat jedoch das Nachsehen (Archivbild). - dpa

    Bei der Parlamentswahl in dem südwestafrikanischen Land lag die Regierungspartei Swapo mit rund 65,6 Prozent der Stimmen klar in Führung. Die oppositionelle PDM kam demnach auf 15,6 Prozent. Am Freitagnachmittag sollte ein Termin für die Verkündung der endgültigen Resultate bekanntgegeben werden.

    Deutlich weniger Stimmen als 2014

    Rund 1,4 Millionen Wahlberechtigte waren zu den Abstimmungen aufgerufen. Insgesamt traten zehn Gegenkandidaten gegen den 78-jährigen Präsidenten an. 2014 war Geingob auf einen Stimmenanteil von 87 Prozent gekommen.

    Es war jedoch schon vor der Wahl mit einem Stimmenrückgang für den Präsidenten und die Swapo gerechnet worden. Angesichts einer schweren Wirtschaftskrise und Korruptionsvorwürfen. Seit 1994 verfügt die Swapo über eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament. So konnte sie damit bislang auch Verfassungsänderungen beschliessen.

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