Merz unbeliebter als Trump – wie kann das sein?

Maja Bojic
Maja Bojic

Deutschland,

Internationale Umfragedaten zeigen Unterschiede zwischen Friedrich Merz und Donald Trump. Politische Systeme und Polarisierung prägen die Ergebnisse.

Friedrich Merz Donald Trump
Friedrich Merz weist in internationalen Umfragedaten deutlich negative Zustimmungswerte auf und liegt in einzelnen Vergleichen hinter Donald Trump. (Archivbild) - keystone

Internationale Vergleichsdaten zeigen deutliche Unterschiede in der Zustimmung zu Regierungschefs. Grundlage sind laut dem «Tagesspiegel» Daten des US-Instituts Morning Consult aus mehreren Ländern.

Die Auswertung zeigt, dass Friedrich Merz in Deutschland sehr hohe Ablehnungswerte erreicht. Rund drei von vier Befragten lehnen den deutschen Bundeskanzler laut Analyse ab.

US-Präsident Donald Trump liegt in denselben Daten ebenfalls im negativen Zustimmungsbereich. Er schneidet in einzelnen Vergleichszeitpunkten jedoch besser ab als Merz.

Warum Trump trotz Polarisierung stabile Werte hat

Die Daten stammen aus täglich erhobenen Umfragen in zahlreichen Staaten weltweit. Sie werden zu internationalen Vergleichsrankings der Regierungschefs zusammengeführt.

Ist Merz ein guter Bundeskanzler?

Politikwissenschaftler Marc Debus erklärt laut dem «Tagesspiegel», dass politische Systeme entscheidend für Umfragewerte sind. In den USA führe das Zweiparteiensystem zu stärkerer politischer Polarisierung.

Rund 80 Prozent der republikanischen Anhänger unterstützen Donald Trump laut den Daten. Demgegenüber lehnen demokratische Wähler ihn weitgehend geschlossen ab.

Merz im Umfragetief

In Deutschland verteilt sich politische Unterstützung auf mehrere Parteien im Mehrparteiensystem. Die Union erreicht laut Analyse rund 24 Prozent in aktuellen Umfragen.

Der «Spiegel» beschreibt Friedrich Merz als politisch stark polarisierende Figur im aktuellen Amt. Im Interview wird seine Wirkung als «altmodisch» und wenig verbindend eingeordnet.

Politologin Ursula Münch erklärt laut dem «Spiegel», dass die Ursachen nicht nur in der Person Merz liegen. Auch gesellschaftliche Erwartungen und politische Rahmenbedingungen spielten eine zentrale Rolle.

Merz nach einem Jahr im Amt

Zudem wird eine geringere positive Wirkung auf bestimmte Wählergruppen thematisiert. Dies beeinflusse laut Analyse die Gesamtwahrnehmung des Kanzlers zusätzlich.

Friedrich Merz
Friedrich Merz weist in aktuellen Umfragedaten deutlich negative Zustimmungswerte auf. (Archivbild) - keystone

Das ZDF-Format «PolitiX» zeigt Merz nach einem Jahr im Amt mit stark negativen Umfragewerten. Die Sendung fragt nach politischen Erfolgen und Gründen für die niedrige Zustimmung.

Die Entwicklung wird im Kontext der ersten Amtszeit der Regierung eingeordnet. Dabei steht die Frage im Zentrum, warum die Ablehnung so deutlich ausfällt.

Politische Krisen und Unsicherheit prägen internationale Umfragen

Die Bewertung bleibt stark von politischen Krisen geprägt. Dazu zählen wirtschaftliche Belastungen und internationale Unsicherheiten im Regierungsumfeld.

Die Umfragedaten werden international weiter laufend aktualisiert und verglichen.

Weitere Entwicklungen hängen laut Experten stark von politischer Stabilität und wirtschaftlicher Lage ab.

Kommentare

User #5436 (nicht angemeldet)

Ich habe nicht gewüsst das noch Dümmere gibt als Trumpf!

User #1190 (nicht angemeldet)

Merz ist ein Lügenbaron. Er vertritt Meinungen die nicht zu fassen sind. Am nächsten Tag eine gegensätzliche Meinung, von ihm. Die Löhne der Regierung sollten bis zu 20% ansteigen, dies wurde durch sie selber in Gang gesetzt. Bei einer Anfrage am ihn, weshalb sie mehr verdienen sollten und der Normalbürger geschöpft wird beantwortete er mit einem vehement "Nein" dies sei zu keinem Zeitpunkt der Fall gewesen, dass dies nur schon diskutiert worden wäre, durch ihn schon gar nicht. Aber es war zuvor ein riesen grosses Thema gewesen in allen Medien. Er sieht nicht bis zur Nasenspitze und lügt sich durch die Fragen und durch die Zeit, derweil sein Land herunter gewirtschaftet wird und die Leute ärmer und ärmer werden, Firmen eingehen, auswandern und sich die Zahl der Arbeitslosen ständig vermehrt.

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