Mehrheit der Amerikaner findet, Trump geht zu weit
Im Nahen Osten tobt der Krieg weiter. Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den der Iran abgelehnt und mit einem eigenen Vorschlag gekontert hat.

Das Wichtigste in Kürze
- Seit über einem Monat tobt im Nahen Osten ein Krieg.
- Die USA haben einen Friedensplan vorgelegt, den Teheran gekontert hat.
- Im Ticker erfährst du alle neuen Entwicklungen.
Seit über einem Monat bekriegen sich die USA zusammen mit Israel und der Iran. Mehrere hohe Militärs und Politiker in Teheran wurden getötet. Der Iran greift auch die Golfstaaten an und blockiert die Strasse von Hormus. Das hat zu höheren Ölpreisen geführt.
Donald Trump hat zuletzt von einer Waffenruhe, Gesprächen und einem vorgelegten Friedensplan gesprochen. Doch der US-Präsident droht dem Iran auch mit verstärkten Angriffen.
Teheran dementiert, dass es Gespräche gibt. Der 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende wurde zurückgewiesen, dafür ein eigener 5-Punkte-Plan vorgelegt.
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Mehrheit der Amerikaner findet, Trump geht zu weit
03.10: Donald Trump versprach im Wahlkampf, keine neuen Kriege zu beginnen und die Lebenshaltungskosten zu senken. Der Iran-Krieg droht, gleich beide Versprechen zu brechen. Entsprechend gering ist dann auch der Rückhalt für den US-Präsidenten.
Gemäss einer Umfrage der Nachrichtenagentur AP finden 59 Prozent der Amerikaner, Trump gehe im Nahen Osten zu weit. Bei den Demokraten sind es 90 Prozent, bei den Unabhängigen 60 Prozent. Selbst ein Viertel der Republikaner ist dieser Meinung, 20 Prozent aber finden, Trump sei nicht weit genug gegangen.

Vor allem die steigenden Benzinpreise sind für die Amerikaner, von denen sehr viele auf das Auto angewiesen sind, wichtig: 45 Prozent sagen, sie seien sehr besorgt, sich in den kommenden Monaten Sprit nicht mehr leisten zu können.
Die allgemeine Zustimmung für die Arbeit von Trump liegt wie auch im Vormonat bei 40 Prozent. Beim Thema Iran sind 35 Prozent mit dem US-Präsidenten zufrieden.















