Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) hat angesichts rückläufiger Corona-Infektionszahlen eine Rückkehr zum «uneingeschränkten Regelbetrieb» nach den Sommerferien empfohlen.
Coronatests in einer Schulklasse
Coronatests in einer Schulklasse - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Präsenzunterricht soll nach Ferien in gewohnter Form wieder aufgenommen werden.

Das gab die KMK am Freitag nach virtuellen Beratungen bekannt. Die Konferenz sei überzeugt, dass der Präsenzunterricht «die notwendige Grundlage gemeinsamen Lehrens und Lernens» sei. Alle Schulen sollten deshalb mit dem Start des neuen Schuljahrs «dauerhaft» in den Regelbetrieb gehen.

Der Schritt sei aus Sicht der KMK dabei nicht an individuelle Impfungen von Kindern gekoppelt, betonten die Bildungsminister und -senatoren der Länder in ihrem Beschluss. Zugleich forderten sie aber allgemein, Kindern und Jugendliche bei entsprechenden Wünschen nach persönlicher Immunisierung «gleichberechtigt in die Bedarfsberechnungen zur Beschaffung von Impfstoff einzubeziehen».

Die KMK verwies zugleich auf die sich generell stark verbessernde Pandemielage. Zum einen habe sich das Infektionsgeschehen zuletzt positiv entwickelt, zum anderen seien Schulen nach Erkenntnissen des Robert-Koch-Instituts (RKI) «keine treibende Kraft» in der aktuellen Situation. Ferner sei zu beachten, dass ein «grosser Teil der Bevölkerung» bereits mindestens eine Impfung erhalten habe und bis zum Start des Schuljahrs vollständig geimpft sein werde.

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