Kreise: Iran-Konferenz in Istanbul wird verschoben
Die auf deutsch-türkische Initiative geplante Konferenz über Lösungen für die im Iran-Krieg blockierte Strasse von Hormus wird verschoben.

Grund seien Terminschwierigkeiten eines Teilnehmers, hiess es aus deutschen Regierungskreisen in Berlin. Ein neuer Termin für das in der Türkei geplante Treffen steht demnach bislang nicht fest.
Ursprünglich wollten sich die Aussenminister Deutschlands, der Türkei, Frankreich und Grossbritannien an diesem Sonntag in Istanbul mit den Aussenministern von Saudi-Arabien, Pakistan und Ägypten treffen. Bei den Beratungen sollte es um regionale Fragen wie die Sicherheit und die Freiheit der Seeschifffahrt in der Strasse von Hormus gehen.
Rund ein halbes Jahr nach Beginn des Iran-Kriegs steckt die Lösung des Konflikts in einer Sackgasse. Der Iran fordert für eine mögliche Öffnung der Strasse von Hormus von der US-Regierung Zugeständnisse, wie sie in einem Rahmenabkommen im Juni vereinbart worden waren. US-Präsident Donald Trump will den Iran derweil mit einem «Wirtschaftskrieg» unter Druck setzen.
In Istanbul sollte ausserdem auch über die Situation im Schwarzen Meer geredet werden. Dort stockt angesichts des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine der Getreideexport aus der Ukraine.
In Berlin hiess es dazu, hier zu einer Lösung zu kommen, liege im Interesse aller Teilnehmer der Konferenz. So sei die Türkei ein wichtiger Verarbeiter ukrainischen Getreides, Pakistan und Ägypten seien wiederum grosse Abnehmer von Getreide und Getreideprodukten aus dem angegriffenen Land.










