Krawalle im griechischen Migrantenlager Sintiki

Keystone-SDA
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Griechenland,

Schwere Ausschreitungen in einer geschlossenen Migrantenunterkunft im Norden Griechenlands haben fünf Verletzte und 17 Festnahmen gefordert. In der Einrichtung in der Gemeinde Sintiki nahe der bulgarischen Grenze ist es nach Angaben der Sicherheitsbehörden zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Migranten und der Polizei gekommen. Dies berichtete der öffentliche-rechtliche Rundfunk ERTNews.

ARCHIV - Migranten gehen nach einer nächtlichen Rettungsaktion der Küstenwache im Hafen von Paliochora auf der Insel Kreta zu einem Bus. (Archivbild) Foto: Giannis Angelakis/AP/dpa
ARCHIV - Migranten gehen nach einer nächtlichen Rettungsaktion der Küstenwache im Hafen von Paliochora auf der Insel Kreta zu einem Bus. (Archivbild) Foto: Giannis Angelakis/AP/dpa - Keystone/AP/Giannis Angelakis

Die Unruhen begannen nach Angaben griechischer Medien am Samstagabend. Eine Gruppe von Migranten soll zunächst einen Teil der inneren Umzäunung niedergerissen und anschliessend Steine und andere Gegenstände auf die eingesetzten Polizisten geworfen haben. Bei den Ausschreitungen wurden Gebäude, Gemeinschaftsbereiche, Überwachungskameras und weitere Einrichtungen beschädigt. Die Polizei rückte mit starken Kräften an.

Den Angaben zufolge gelang es einigen Migranten, einen Teil des äusseren Drahtzauns zu durchtrennen und das Gelände zu verlassen. Drei Menschen wurden noch vor Ort von der Polizei festgehalten. Weitere 14 wurden wenig später in der Umgebung gefunden und festgenommen. Fünf Menschen wurden bei den Auseinandersetzungen verletzt und zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Die 17 Festgenommenen sollen dem zuständigen Staatsanwalt vorgeführt werden. Die Polizei prüft zudem, ob weitere Bewohner die geschlossene Einrichtung während der Unruhen verlassen konnten. Im Lager von Sintiki sind etwa 500 Migranten untergebracht, die in der Mehrheit abgeschoben werden sollen.

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Kommentare

User #2347 (nicht angemeldet)

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User #5427 (nicht angemeldet)

"die in der Mehrheit abgeschoben werden sollen" !!! Bitte SOFORT abschieben.

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