Griechenland kauft zwei Fregatten aus Italien

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    Griechenland,

    Griechenland treibt die Modernisierung seiner Marine voran. Am 8. September soll in Rom ein Abkommen mit Italien über den Kauf von zwei italienischen FREMM-Fregatten unterzeichnet werden, wie der griechische Generalstab mitteilte.

    ARCHIV - Die griechische Fregatte Kimon ist vor der Küste von Limassol, Zypern, zu sehen. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa
    ARCHIV - Die griechische Fregatte Kimon ist vor der Küste von Limassol, Zypern, zu sehen. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa - Keystone/AP/Petros Karadjias

    Die Fregatten der sogenannten Bergmini-Klasse sind moderne Kriegsschiffe für die U-Boot-Jagd, Luftabwehr und Zielbekämpfung auf See und an Land.

    Die erste Fregatte soll den Angaben des Generalstabs zufolge im ersten Halbjahr 2028, die zweite im ersten Halbjahr 2029 an die griechische Marine übergeben werden. Vorgesehen sei auch eine Beteiligung griechischer Werften an Wartung und Anpassung der Schiffe, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit.

    Teil eines Milliarden-Rüstungsprogramms

    Der Kauf ist Teil des seit Jahren laufenden griechischen Programms zur Modernisierung der Streitkräfte. Bis 2030 sollen dafür insgesamt mehr als 25 Milliarden Euro ausgegeben werden. Griechenland hat in den vergangenen Jahren bereits vier französische FDI-Fregatten bestellt und plant auch, seine vier Fregatten der MEKO-Klasse zu modernisieren.

    Parallel baut das Land seine Luft- und Raketenabwehr aus. Zu den jüngsten Vorhaben gehört der Kauf des mehrschichtigen Systems «Schild des Achilles». Vorgesehen sind unter anderem israelische Systeme von Rafael und Israel Aerospace Industries sowie zusätzliche Drohnen und Aufklärungstechnik.

    Die Vereinbarung mit Italien sieht zudem die Möglichkeit vor, künftig weitere FREMM-Fregatten zu erwerben, wie die griechische Presse berichtete.

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