Klimakonferenz plant erstmals Topf für Klimaschäden
Nach jahrelangen Forderungen der armen Staaten wird erstmals ein Topf mit Finanzhilfen nach Schäden und Verlusten durch die Klimakrise eingerichtet.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Topf mit Finanzhilfen nach Schäden durch die Klimakrise wird eingerichtet.
- Arme Staaten forderten dies während mehreren Jahren.
- Die rund 200 Staaten müssen den finalen Erklärungstext noch beschliessen.
In einem neuen Entwurf für die Abschlusserklärung des Weltklimagipfels wird erstmals die jahrelange Forderung armer Staaten aufgegriffen. Ein Topf mit Finanzhilfen nach Schäden und Verlusten durch die Klimakrise soll eingerichtet werden. Dabei geht es etwa um Zerstörungen und erzwungene Umsiedlungen nach Dürren, Sturmfluten oder Wirbelstürmen, die infolge der Erderhitzung zunehmen.
Die Passage findet sich in dem Dokument, das der britische Vorsitz der COP26 am Freitag in Glasgow veröffentlicht hat. Darin werden die Staaten aufgefordert, in diese neue «Fazilität» einzuzahlen. Es gibt aber keine Verpflichtung dazu, und auch konkrete Summen werden nicht genannt.
Am Ende der Weltklimakonferenz, planmässig für Freitagabend angesetzt, müssen die rund 200 Staaten den finalen Erklärungstext gemeinsam offiziell beschliessen. Frühere Konferenzen waren meist ins Wochenende verlängert worden.















