Hisbollah

Israel: Unterirdische Hisbollah-Basis im Südlibanon geräumt

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Israel,

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die Kontrolle über unterirdische Stellungen der libanesischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon übernommen. Im Gebiet des strategisch wichtigen Hügels namens Ali al-Taher habe das Militär die Räumung unterirdischer Infrastruktur abgeschlossen, hiess es in der Mitteilung. Man arbeite noch an der «Neutralisierung» der Struktur, die zwei zentrale Wege umfasse. Von libanesischer Seite gibt es dafür bisher noch keine Bestätigung.

istrael
Die israelischen Armee hat nach eigenen Angaben eine unterirdische Hisbollah-Basis im Süden des Libanons ausgehoben. (Archivbild) - keystone

Nach israelischen Medienberichten hatten sich dort wochenlang Hisbollah-Kämpfer verschanzt. In dem Gebiet war es immer wieder zu Kämpfen gekommen.

Die Soldaten hätten «operative Kontrolle» über den Höhenzug, sowohl oberirdisch als auch unterirdisch, teilte die Armee mit. Sie hätten das Gebiet «von Terroristen befreit». Einige seien getötet worden und andere geflohen. Die Hisbollah äusserte sich zunächst nicht.

Die Anhöhen von Ali al-Taher bei Nabatija gelten wegen ihrer erhöhten Lage als strategisch wichtiger Punkt mit Blick auf weite Teile der Region. Sie sind ein umkämpftes Gebiet im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah und standen in den vergangenen Monaten im Fokus der israelischen Angriffe im Südlibanon. Das Gebiet ist seit Jahren ein wichtiger Einsatz- und Einflussraum der Hisbollah und damit ein wiederkehrender Brennpunkt im Konflikt mit Israel.

Nach Darstellung der israelischen Armee umfassen die unterirdischen Anlagen Kommandozentralen, Waffenlager, Räume für Generatoren, Schlaf- und Aufenthaltsräume, Duschen sowie eine Küche. «Damit konnten die Terroristen Kampfhandlungen organisieren und über längere Zeit unter der Erde bleiben», hiess es weiter. Das Netzwerk sei über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg aufgebaut und von der iranischen Führung finanziert und geplant worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Weiterlesen

a
409 Interaktionen
Knall in ÖV-Branche
Wermuth Keller-Sutter Ermotti
35 Interaktionen
Referendum droht

MEHR IN POLITIK

MEHR HISBOLLAH

17 Interaktionen
Tel Aviv/Beirut
Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel
29 Interaktionen
Tel Aviv/Beirut
9 Interaktionen
Beirut/Tel Aviv
6 Interaktionen
Beirut/Tel Aviv

MEHR AUS ISRAEL

Gaza Kunst zur Pressefreiheit
6 Interaktionen
Tel Aviv/Gaza
Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel
4 Interaktionen
Tel Aviv/Beirut
Siedlung
4 Interaktionen
Tel Aviv/Ramallah