Iran will mit China die Welt verändern
Irans Führer Chamenei hat China zur gemeinsamen Veränderung der globalen Machtverhältnisse aufgerufen. Zusammen könne man einen Wandel herbeiführen.

Irans oberster Führer, Ali Chamenei, hat China dazu aufgerufen, gemeinsam die regionalen und globalen Machtverhältnisse zu verändern. «Die beiden Länder auf beiden Seiten Asiens haben die Macht, einen Wandel in der Region und in der Welt herbeizuführen», zitierte das Internetportal «Iran Nuances» Ajatollah Chamenei.
Die Umsetzung des geplanten strategischen Partnerschaftsabkommens beim Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) werde dazu beitragen, den Weg dafür zu ebnen. Laut iranischer Verfassung hat Chamenei in allen strategischen Belangen das letzte Wort.
Schnellbahnprojekt als Teil bilateraler Verhandlungen
Auf der Agenda der bilateralen Verhandlungen steht ausserdem die Umsetzung des geplanten Schnellbahnprojekts, das die Hauptstadt Teheran mit der im Nordosten des Landes gelegenen Pilgerstadt Maschhad verbindet soll.
Maschhad ist die wichtigste Touristenstadt im Iran, da jährlich Millionen von Pilgern dort den Schrein des achten schiitischen Imams Resa besuchen. Aufgrund der hohen Flugkosten entscheiden sich immer mehr Pilger für die Bahn.