Stadt Zürich

    Stadt Zürich soll breiten Autos das Leben schwer machen

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Das Stadtzürcher Parlament hat sich am Mittwoch gegen immer grössere Autos ausgesprochen. Mit 60 zu 59 Stimmen überwies es einen entsprechenden Vorstoss.

    Zürich Langstrasse Verkehr
    Das Stadtzürcher Parlament will die Zunahme breiterer Autos stoppen. - keystone

    Das Stadtzürcher Parlament hat sich am Mittwoch gegen grosse Autos ausgesprochen. Es überwies einen Vorstoss mit 60 zu 59 Stimmen. Der Stadtrat muss nun prüfen, wie der Entwicklung zu immer breiteren Autos Einhalt geboten werden kann.

    Einen ganzen Strauss an Vorschlägen präsentierten AL und SP am Mittwoch. So könnten Personen mit einer Busse belegt werden, deren zu grosse Autos auf Privatparkplätzen in den öffentlichen Raum ragen, oder die Polizei solle generell weniger kulant sein bei schlecht parkierten Autos.

    Die Parteien könnten sich auch vorstellen, dass bei Strassen mit mehreren Spuren die linke verengt wird, um nur noch kleineren Fahrzeugen genug Platz zu bieten. Eine Kampagne zur Sensibilisierung beim Überholen von Velos wäre ein weiterer Vorschlag.

    Verschiedene Massnahmen vorgeschlagen

    AL und SP hielten das Postulat für nötig, weil die Autoindustrie immer breitere Autos baue und bewerbe, wie Michael Schmid (AL) sagte. Das verenge die Strassen und gefährde die Sicherheit im Verkehr.

    Michael Schmid AL
    Michael Schmid AL - al-zh.ch

    Die Polizei solle zudem auch ausserhalb der Büroöffnungszeiten kontrollieren. Ziel der Vorschläge sei es nicht, mehr Bussen einzutreiben. «Die Stadt soll proaktiv über die neuen Regeln informieren», hielt Schmid fest.

    Heftige Debatte entfacht

    Der Vorstoss löste eine grosse Debatte aus. Martina Zürcher (FDP) forderte, dass auch andere Verstösse konsequent verfolgt werden sollten, etwa Sprayereien oder die Teilnahme an illegalen Demonstrationen. Derek Richter (SVP) meinte, Schmid solle doch selber Autos bauen, wenn er schmalere wolle. Sein Parteikollege Johann Widmer sprach von «Autohasserinnen» und «Autohassern».

    Reis Luzhnica (SP) betonte die Sicherheitsfragen. Fussgänger, Menschen mit Behinderungen und Velofahrerinnen seien besonders gefährdet. Grössere Autos sorgten zudem für grösseren, umweltschädlichen Reifenabrieb, sagte Simon Kälin-Werth (Grüne).

    Sicherheit und Umwelt im Fokus

    Stadträtin Karin Rykart (Grüne) stellte sich gegen das «grundsätzlich berechtigte» Postulat. Die Polizei kontrolliere ausreichend. «Wir tun bereits, was wir dürfen», sagte sie.

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    Kommentare

    User #6176 (nicht angemeldet)

    Wusste nicht, dass breite Autos ein Leben haben ... wird die Stadt Zürich auch den grossen und breiten übergewichtien VBZ-Bussen, die die grössten Belagschäden verursachen, auch das "Leben" schwer machen ... 🤦‍♂️🤦‍♀️🥱🥱🥱🥱

    User #6176 (nicht angemeldet)

    Stadt Zürich soll breiten langen Doppelgelenkbusen das Leben schwer machen🙋‍♂️😎😎😎

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