Iran warnt vor Seeminen in Strasse von Hormus

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Iran,

    Der Iran warnt vor Seeminen in der Strasse von Hormus und rät Schiffen wegen der angespannten Lage im Persischen Golf zu Ausweichrouten.

    Strasse von Hormus iran
    Der Iran warnt vor Seeminen in der Strasse von Hormus und empfiehlt Schiffen angesichts der angespannten Lage im Persischen Golf alternative Routen. - keystone

    Die iranischen Revolutionsgarden warnen vor Seeminen in der Strasse von Hormus und empfehlen eine Alternativroute, berichtet «T-Online».

    Die Marineeinheiten veröffentlichten am Mittwochabend eine Karte mit einer Gefahrenzone in den gewöhnlichen Schifffahrtswegen.

    Können sich USA und Iran auf dauerhaften Frieden einigen?

    Alle Schiffer sollen eine Route weiter nördlich entlang der Insel Larak nutzen, um mögliche Zusammenstösse mit Minen zu vermeiden. Etwa 30 Prozent des weltweit verschifften Öls wurde 2023 laut der Internationalen Energie-Agentur über diese Meerenge transportiert.

    Blockade als Reaktion auf israelische Angriffe

    Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf bezeichnete die Waffenruhe-Gespräche mit den USA am Mittwochabend als «unsinnig».

    Grund seien wiederholte Verstösse gegen das iranische Zehn-Punkte-Abkommen. Insbesondere durch andauernde israelische Luftangriffe im Libanon, schreibt «T-Online».

    Die iranische Hafenbehörde untersagte Schiffen die Passage ohne vorherige Abstimmung mit den Revolutionsgarden, meldet «boerse.de». Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars passierten seit Waffenruhebeginn nur zwei Öltanker die kritische Meerenge.

    Trump verlangt von Iran völlige Öffnung

    US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt erklärte, jeder Versuch des Iran, den Seeverkehr zu unterbinden, sei «völlig inakzeptabel».

    leavitt iran
    US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt bezeichnete jeden Versuch des Iran, den Seeverkehr zu blockieren, als «völlig inakzeptabel». - keystone

    Der Verband Deutscher Reeder verzeichnet seit Kriegsbeginn über 2000 Handelsschiffe mit rund 20'000 Seeleuten, die im Persischen Golf festsitzen. Darunter befinden sich mindestens 50 Schiffe deutscher Reedereien, wie «Taz» berichtet.

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    Kommentare

    User #3541 (nicht angemeldet)

    Erst Minen legen, dann davor warnen. Die sind ja Schlauberger. Es hört nicht so bald auf mit den Troubles in der Gegend. Zuviel Religion, oder was sie dafür halten, auf allen Seiten.

    User #6479 (nicht angemeldet)

    Gut so. Kein Durchgang für den Feind hehehhe

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