Finta-Notschlafstelle wird in der Länggasse weiterbetrieben
Seit Juni letzten Jahres wird in Bern eine Notschlafstelle für Frauen, Inter-, Nichtbinäre-, Trans- und Agender Menschen (Finta) als Pilotversuch betrieben. Der geplante Umzug in die Länggasse soll einen dauerhaften Betrieb möglich machen.

Rund 18 Plätze, überwiegend in Einzelzimmern, werde die Notschlafstelle am neuen Standort bereithalten, teilte die Berner Sozialdirektion gemeinsam mit der Heilsarmee Schweiz am Mittwoch mit.
Das Angebot für Frauen, Inter-, Nichtbinäre-, Trans- und Agender-Personen (Finta) wird auf einem eigenen Stockwerk mit einem separaten Zugang eingerichtet. Fachpersonal ist rund um die Uhr vor Ort.
Bisher diente die Liegenschaft im Besitz der römisch-katholischen Gesamtkirchgemeinde Bern als Wohnhaus für Studierende. Ihnen werden nun alternative Wohnräume zur Miete angeboten, wie es weiter hiess.
Am Frohbergweg hat es noch Platz für weitere Angebote. Bereits in Planung ist ein Umzug von «Wohnberatung Bern», einem Beratungsangebot der Heilsarmee.
Bereits einige Wochen nach der Eröffnung war das Schutzangebot für Finta, das die Heilsarmee Schweiz im Auftrag der Stadt Bern betreibt, ausgelastet. Ab dem 1. Mai wird der Pilotversuch dauerhaft weiterbetrieben. An der Kursaalstrasse ist ein befristeter Betrieb der Notschlafstelle noch bis zum 1. April möglich.






