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Huthi greifen erneut saudischen Tanker an

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Jemen,

Die Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben erneut einen saudischen Öltanker im Golf von Aden angegriffen. Das Schiff sei getroffen und zur Umkehr gezwungen worden, teilte der Militärsprecher Jahja Sari auf Telegram mit. Unabhängig überprüfen liessen sich die Angaben zunächst nicht. Saudi-Arabien äusserte sich bisher nicht.

ARCHIV - Ein Tanker fährt in den Gewässern nördlich der Straße von Bab al-Mandab. Foto: Abdulnasser Alseddik/AP/dpa/Symbolbild
ARCHIV - Ein Tanker fährt in den Gewässern nördlich der Straße von Bab al-Mandab. Foto: Abdulnasser Alseddik/AP/dpa/Symbolbild - Keystone/AP/Abdulnasser Alseddik

Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte zuvor von einer Explosion in der Nähe eines Tankers vor der Küste des Jemen berichtet. Der Kapitän des Schiffes habe südöstlich der jemenitischen Hafenstadt Aden eine laute Explosion in unmittelbarer Nähe des Tankers gemeldet.

Alle Besatzungsmitglieder seien unverletzt und in Sicherheit. Hinweise auf Umweltschäden gebe es bislang nicht. Die zuständigen Behörden untersuchten den Vorfall.

Im Zuge des Iran-Kriegs ist auch der zuletzt unterbrochene Krieg zwischen der Miliz und Saudi-Arabien neu entfacht worden. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat in dem Rahmen erneut mehrfach Angriffe auf saudische Tanker im Roten Meer für sich reklamiert.

Wegen der Angriffe wird befürchtet, dass die wichtige Meerenge Bab al-Mandab faktisch geschlossen werden könnte. Die Meerenge liegt auf dem kürzesten Seeweg zwischen Asien und Europa, der über den Indischen Ozean, das Rote Meer und den Suezkanal führt. Durch die Bab al-Mandab («Tor der Tränen») laufen in normalen Zeiten etwa zehn Prozent des weltweiten Seehandels. Die Huthi hatten mit Angriffen ab 2023 in der Region den Welthandel bereits massiv beeinträchtigt.

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