Gebiet Charkiw: Russische Drohnen töten zwei Frauen

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Ukraine,

Russland hat mit Drohnenangriffen nahe seiner Grenze im ostukrainischen Gebiet Charkiw nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet.

Ein Blick auf den Ort eines russischen Luftangriffs. Foto: Andrii Marienko/AP/dpa
Ein Blick auf den Ort eines russischen Luftangriffs. Foto: Andrii Marienko/AP/dpa - Keystone/AP/Andrii Marienko

Bei der Attacke mit sechs Drohnen auf das Dorf Lebjaschje seien zwei Frauen im Alter von 66 und 73 Jahren getötet und zwei weitere Menschen verletzt worden, teilte Charkiws Militärgouverneur Oleh Synjehubow bei Telegram mit. Es seien fünf Häuser in Brand geraten, drei zerstört und viele weitere beschädigt worden.

Die Region ist besonders oft das Ziel von russischen Angriffen in dem seit viereinhalb Jahren andauernden Krieg. Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr setzte Russland gegen das Land insgesamt 135 Drohnen ein, davon seien 107 abgeschossen worden.

Kiew wehrt sich mit Gegenschlägen – Ölraffinerie in Russland brennt

Bei Gegenschlägen, mit denen die Ukraine auf die Angriffe antwortet, hat Kiew erneut Hunderte Drohnen gegen russische Ziele eingesetzt. Die russische Flugabwehr meldete in nicht überprüfbaren Angaben, sie habe 325 ukrainischen Drohnen abgeschossen.

In Moskau stellten wegen Luftalarms mehrere Hauptstadtflughäfen vorübergehend den Flugbetrieb ein. In der Region Perm weit im russischen Hinterland – rund 1.000 Kilometer Luftlinie nordöstlich von Moskau – wurde Medien zufolge eine Ölraffinerie getroffen. Es kam demnach zu einem Brand.

Kiew greift in seinem Abwehrkampf immer wieder gezielt Anlagen der russischen Ölindustrie an, um damit der Kriegswirtschaft des Landes zu schaden. Durch die Attacken gibt es zudem eine Kraftstoffkrise im Land; Tankstellen haben oft kein Benzin – oder rationieren die Mengen.

Kremlchef Wladimir Putin, der den Krieg gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 begonnen hatte, räumte diese Woche erneut Probleme und Schäden durch die ukrainischen Angriffe ein. Er behauptete aber, die Lage sei nicht kritisch und insgesamt unter Kontrolle.

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