Frankreich verkauft drei Kriegsschiffe an Griechenland

    AFP
    AFP

    Frankreich,

    Rund zwei Wochen nach dem geplatzten U-Boot-Geschäft mit Australien hat Frankreich nun drei Kriegsschiffe an Griechenland verkauft.

    Eine Fregatte vom Typ Belharra
    Eine Fregatte vom Typ Belharra - DCNS/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Macron sieht einen ersten Schritt hin zu «strategischer Autonomie» Europas.

    Präsident Emmanuel Macron und der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis unterzeichneten am Dienstag einen Vertrag über den Kauf von drei französischen Fregatten im Rahmen einer «strategischen Partnerschaft». Diese Partnerschaft sei «ein erster kühner Schritt hin zu einer strategischen europäischen Autonomie», sagte Macron.

    Das Fregattengeschäft steht im Zusammenhang mit dem Gasstreit zwischen Griechenland und der Türkei im östlichen Mittelmeer. Frankreich hatte im vergangenen Jahr seine Marinepräsenz dort verstärkt, um Griechenland zu unterstützen. Seit der Entdeckung reicher Gasvorkommen in der Region gibt es heftigen Streit um deren Ausbeutung.

    An der Ausschreibung für ursprünglich vier Fregatten hatten sich neben der französischen Naval Group unter anderen auch das deutsche Unternehmen TKMS und das US-Unternehmen Lockheed Martin beteiligt.

    Die nun von Griechenland bestellten drei Fregatten vom Typ Belharra sollen in Frankreich gebaut werden. Eine vierte ist im Vertrag als Option vorgesehen. Das Geschäft hat ein Volumen von mehreren Milliarden Euro. Er sei ein «Zeugnis des Vertrauens und ein Beweis der Qualität des französischen Angebots», sagte Macron.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    sdf
    99 Interaktionen
    Abstimmungen
    Zeki Amdouni Schweizer Nati
    159 Interaktionen
    Embolo-Ersatz

    MEHR IN POLITIK

    MEHR AUS FRANKREICH

    Frankreich-Tour
    Papst
    2 Interaktionen
    Messe
    marine le pen
    2 Interaktionen
    Paris