Experte: Zivilisten im Iran sind Angriffen schutzlos ausgeliefert

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    Laut einem Experten sind die Zivilisten im Iran den Angriffen schutzlos ausgeliefert. Mitglieder der Führung würden in Wohngebieten ins Visier genommen.

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    Die Iraner sind den Angriffen von Israel und den USA schutzlos ausgeliefert. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Zivilisten im Iran haben laut einem Experten keinen Schutz vor den Angriffen.
    • Die Regierung lasse sein Volk in der Situation alleine.
    • Schutzräume, wie U-Bahn-Stationen, seien nicht für längere Aufenthalte ausgestattet.

    Die Menschen im Iran sind laut dem Nahost-Experten Simon Wolfgang Fuchs den Gefahren durch die israelisch-amerikanischen Angriffe weitgehend schutzlos ausgeliefert.

    Die Zivilbevölkerung laufe ständig Gefahr, zu unbeabsichtigten Opfern zu werden, etwa wenn Mitglieder der politischen Führung angegriffen und dabei Wohngebiete ins Visier genommen würden, sagte der Professor für Islamwissenschaft an der Hebräischen Universität in Jerusalem der Deutschen Presse-Agentur.

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    Rauch steigt nach einem Angriff über Teheran auf. - keystone

    Die jüngsten Luftangriffe zeigten, dass die Menschen im Iran weder gewarnt würden, noch auf Luftabwehr oder einen Raketenschirm vertrauen könnten. So sei die Zivilbevölkerung trotz der sich zuletzt häufenden Hinweise auf einen US-Militärschlag von den Angriffen weitgehend unvorbereitet getroffen worden.

    Regierung lässt Menschen alleine mit der Situation

    «Das war ein ganz normaler Arbeitstag in Teheran. Als die Angriffe begannen, waren die Kinder in der Schule», sagte der Experte. «Es zeigt sich nun wieder ein Bild, das wir schon oft gesehen haben in den vergangenen Jahren, nämlich grosse Automassen, die sich aus Teheran herauswälzen.»

    Die Regierung lasse die Menschen weitgehend allein mit der Situation. Kurzfristig ausgewiesene Schutzräume wie U-Bahn-Stationen seien meist nicht für längere Aufenthalte ausgestattet, wie etwa mit Toiletten.

    Wer am meisten unter den Angriffen zu leiden habe, zeige auch der Bericht über den Vorfall an einer Mädchenschule, in der bei einem Luftangriff Dutzende Schülerinnen getötet worden sein sollen, so Fuchs weiter.

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