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EU und Indonesien: Freihandelsabkommen trotz Zollstreit

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Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verkündet eine politische Vereinbarung mit Indonesien über ein Freihandelsabkommen.

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Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verkündet eine politische Vereinbarung mit Indonesien über ein Freihandelsabkommen. (Archivbild) - dpa

Inmitten des Zollstreits mit den USA hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine «politische Vereinbarung» mit Indonesien über den Abschluss eines Freihandelsabkommens verkündet. Die Vereinbarung sei «ein grosser Schritt voran in dieser Partnerschaft», sagte von der Leyen bei einem Besuch von Indonesiens Staatschef Prabowo Subianto am Sonntag in Brüssel.

Die Kommissionspräsidentin wertete die Einigung mit dem rohstoffreichen südostasiatischen Land als ein positives Signal angesichts weltweit zunehmender Handelsstreitigkeiten. «Wir leben in turbulenten Zeiten und wenn wirtschaftliche Unsicherheit auf geopolitische Unbeständigkeit trifft, müssen Partner wie wir enger zusammenrücken», sagte von der Leyen mit Blick auf Indonesien.

Schweiz stimmt für Abkommen

Die Europäische Freihandelsassoziation Efta, zu der die Schweiz gehört, unterzeichnete 2018 ein Freihandelsabkommen mit Indonesien. Gegen die Genehmigung des Abkommens wurde in der Schweiz das Referendum ergriffen. Die Stimmbevölkerung stimmte dem Abkommen am 7. März 2021 jedoch zu, worauf es in Kraft trat.

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Kommentare

User #8013 (nicht angemeldet)

Wenn Indonesien denkt, dass es eine gute Sache ist 🤷🏼

User #1752 (nicht angemeldet)

Meint Ursula DAS Freihandelsabkommen, das Trump als Musterabkommen für die USA, jetzt mit der Schweiz eingeht?

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