EU

EU-Kommission schlägt vor: EU-Roaming auch im Westbalkan

Keystone-SDA
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Belgien,

Reisende aus der EU sollen künftig auch im Westbalkan von günstigeren Konditionen beim Mobilfunk-Roaming profitieren. Dazu schlägt die EU-Kommission laut Angaben vom Mittwoch vor, Verhandlungen mit Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien zu beginnen.

Verbraucher in der EU werden weitere zehn Jahre vom Wegfall der Roaming-Gebühren profitieren. Foto: Fabian Sommer/dpa
Verbraucher in der EU werden weitere zehn Jahre vom Wegfall der Roaming-Gebühren profitieren. Foto: Fabian Sommer/dpa - dpa-infocom GmbH

Dem Vorhaben müssen nun noch die Mitgliedsländer der EU zustimmen. Freiwillige Abmachungen zwischen Mobilfunkanbietern ermöglichen bereits jetzt zum Teil vergünstigte Tarife im Westbalkan. Sollten die angestrebten Verhandlungen zu einer Einigung führen, könnten Reisende etwa ihr Smartphone wie im eigenen Land nutzen.

Sie würden dann im Ausland für Dienste gleich viel wie im Inland zahlen. Bereits seit Mitte 2017 zahlen die Menschen, die in der EU leben, keine Mobilfunk-Zusatzgebühren, wenn sie sich in anderen EU-Staaten aufhalten.

Grundsätzlich hofft die Europäische Union, alle sechs Länder langfristig auch in die EU aufzunehmen. Allerdings müssen die Staaten dazu noch Reformen nachweisen. Am weitesten im EU-Aufnahmeprozess ist nach der jüngsten Analyse der EU-Kommission Montenegro – hier könnten die Beitrittsverhandlungen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Kommentare

User #3397 (nicht angemeldet)

Daraus wird nix

User #4182 (nicht angemeldet)

Aber Schweizer zahlen in der EU immer noch Horrortarife!

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