EU

    EU-Botschaftsrat unterstützt Reform für arbeitslose Grenzgänger

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Der Botschaftsrat der EU-Mitgliedsstaaten unterstützt eine Reform der Arbeitslosenversicherung für Grenzgänger. Die Reform bedeutet für die Schweiz Mehrkosten.

    EU-Reform könnte zu Mehrkosten für die Schweizer Arbeitslosenversicherung führen. (Symbolbild)
    EU-Reform könnte zu Mehrkosten für die Schweizer Arbeitslosenversicherung führen. (Symbolbild) - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

    Wenn Grenzgänger ihren Job verlieren, bekommen sie derzeit Arbeitslosengeld von ihrem Wohnstaat. Künftig sollen sie diese Gelder vom Staat, in dem sie zuletzt einer Arbeit nachgingen, erhalten. 21 Mitgliedsstaaten unterstützen diese Änderung, wie ein EU-Diplomat in Brüssel sagte.

    Die arbeitslos gewordenen Menschen könnten während bis zu sechs Monaten Leistungen aus dem Beschäftigungsstaat beziehen, schrieb die zypriotische Ratspräsidentschaft in einem Communiqué. Dafür müssten sie aber mindestens während 22 Wochen angestellt gewesen sein.

    Die Verordnung ist Teil des Freizügigkeitsabkommens, das die Schweiz mit der EU hat. Eine Übernahme könnte erst «mit ausdrücklicher Zustimmung der Schweiz» erfolgen, sagte ein Sprecher des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) kürzlich.

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    Kommentare

    User #1341 (nicht angemeldet)

    An und für sich korrekt, die Arbeitslosengelder hier zu bekommen. Jedoch sehe ich die Obergrenze bei 12 Monaten, dann da sind wir nicht dafür Verantwortlich dies in die Länge zu ziehen.

    User #5711 (nicht angemeldet)

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