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EU bereitet Beitrittsgespräche mit Ukraine und Moldau vor

Keystone-SDA
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Belgien,

Die Ukraine und Moldau können nach einer zweijährigen Hängepartie auf den offiziellen Beginn der Verhandlungen über einen EU-Beitritt hoffen. Wie die derzeitige zyprische EU-Ratspräsidentschaft am Abend mitteilte, wurden die Vorbereitungen für die formelle Eröffnung des ersten Verhandlungsabschnitts eingeleitet. Im Idealfall sollen die Gespräche bereits am 15. Juni am Rande eines EU-Ministertreffens in Luxemburg gestartet werden können.

ARCHIV - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa geben sich nach einer Pressekonferenz die H...
ARCHIV - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa geben sich nach einer Pressekonferenz die H... - Keystone/dpa/Ansgar Haase

Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau waren eigentlich bereits im Juni 2024 eröffnet worden. Die Eröffnung des ersten Verhandlungsabschnitts mit der Ukraine wurde dann allerdings von Ungarn mit einem Veto blockiert. Erst nach der Abwahl des langjährigen ungarischen Regierungschefs Viktor Orban im April kam wieder Bewegung in den Prozess.

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar meldete am Mittwochabend eine Einigung mit der Ukraine auf ein Abkommen zur Stärkung der Minderheitenrechte der ethnischen Ungarn im östlichen Nachbarland. Magyar hatte eine solche Einigung zur Bedingung dafür gemacht, den EU-Beitrittsgesprächen mit der Ukraine zuzustimmen.

Im ersten Verhandlungsabschnitt, der offiziell erstes Cluster genannt wird, müssen die Länder unter anderem zeigen, dass ihr Justizsystem und die öffentliche Verwaltung den EU-Standards entsprechen. Der Prozess der Beitrittsverhandlungen ist thematisch in insgesamt sechs Abschnitte eingeteilt, die aus jeweils mehreren Kapiteln bestehen.

Die Verhandlungen ziehen sich in der Regel über Jahre hin, und es ist auch nicht ausgemacht, dass sie erfolgreich abgeschlossen werden können. Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei wurden beispielsweise bereits 2005 gestartet – sie liegen allerdings heute nach fortdauernden Rückschritten des Landes in den Bereichen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte vollständig auf Eis.

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Kommentare

User #6430 (nicht angemeldet)

Auf keinen Fall. Das ist dann der Beweis für NATO Erweiterung. Das ist ja der Grund warum Russland die Ukraine angegriffen hat. Hört auf Geld zu schicken sondern schickt die Rechnung für die Zerstörung von Nordstream durch die Ukraine die und die Zerstörung der Wirtschaft. Würde sagen 1 Billion mindestens.

User #9244 (nicht angemeldet)

Immer schön gegen die EU schiessen und kritisieren, aber dan Ferien und günstig einkaufen in der EU das ist ja super. Man sollte ein Ausreiseverbot für möchte gern Schweizer verhängen. So das er nur noch Ferien und den Einkauf von Schweizerprodukten in der Schweiz tätigen kann.

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