Sacharowa kritisiert Angriffe Kiews auf russische Zivilisten

Keystone-SDA
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Bern,

Die russische Aussenamtssprecherin Maria Sacharowa hat die jüngsten ukrainischen Angriffe gegen verschiedene Ziele in Russland scharf verurteilt. «Kiew erleidet gerade eine militärische Niederlage und ist nicht in der Lage, den Kampfverlauf zu wenden, daher tobt es sich an der Zivilbevölkerung aus», wurde sie von der Staatsagentur Tass zitiert. Sowohl der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj als auch «seine westlichen Drahtzieher» sollten wissen, dass sie «für jedes Verbrechen schwer bezahlen» würden.

ARCHIV - Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa. Foto: Pavel Bednyakov/AP/dpa/Archivbild
ARCHIV - Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa. Foto: Pavel Bednyakov/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Pavel Bednyakov

Sacharowa, die für ihre scharfe Rhetorik bekannt ist, sprach vor allem die jüngsten ukrainischen Angriffe in Kirow und in der von Moskau kontrollierten Region Saporischschja an. Ukrainische Kampfdrohnen hatten in der Nacht zum Freitag einen Rüstungskonzern in Kirow getroffen. Gebietsgouverneur Alexander Sokolow teilte mit, dass es in der fast 800 Kilometer nordöstlich von Moskau gelegenen Stadt einen Raketenangriff auf eine Fabrik gegeben habe. Die Angriffe hätten sechs Menschen getötet und 26 verletzt, teilte er später mit.

Bei ukrainischen Drohnenangriffen wurden nach Angaben der Besatzungsbehörden im russisch besetzten Teil des südukrainischen Gebiets Saporischschja mindestens zwölf Menschen getötet. Weitere 19 Personen seien verletzt worden, teilte der von Moskau eingesetzte Verwaltungschef Jewgeni Balizki mit. Der Angriff in der Nacht traf nach dieser Darstellung eine touristische Einrichtung in der Siedlung Kyryliwka. Die Angaben sind unabhängig nicht überprüfbar.

Sacharowa warf der Ukraine vor, «kaltblütig» die russische Zivilbevölkerung anzugreifen und der Welt damit ihr «bestialisches nazistisches Grinsen» zu zeigen. Die russischen Streitkräfte überziehen die Ukraine seit über vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Dabei nahm die russische Armee zuletzt verstärkt zivile Ziele ins Visier, die in der ukrainischen Bevölkerung hohe Verluste fordern.

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Kommentare

User #4105 (nicht angemeldet)

Si eine lächerliche, verlogene Bande diese Kreml-Marionetten. Schliesst endlich die Botschaft in Bern. raus mit dem verlogenen Pack. Und dann die Rohstoffhändler mal endlich richtig durchchecken. Nicht nur uns kleine Steuerzahler. Russland bezahlt für die von und aufgenommenen Flüchtlinge keinen Rappen.

User #3155 (nicht angemeldet)

Hat sich irgendjemand mit dem UN-Recht auseinandergesetzt und weiß, welche Befugnisse Russland nach dem Zweiten Weltkrieg hatte? -Artikel 107 bezog sich auf Staaten, die im Zweiten Weltkrieg Feinde der Alliierten waren (vor allem Deutschland, Italien und Japan). Es handelte sich um eine Übergangsbestimmung, die mit den Folgen des Zweiten Weltkriegs zusammenhing. -Artikel 53 enthält außerdem die sogenannte „Feindstaatenklausel“, die für die Nachkriegszeit gedacht war.

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