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Die AHV und die EO beenden 2025 mit Gewinnen

Keystone-SDA
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Bern,

Die AHV und die Erwerbsersatzordnung (EO) haben 2025 mit Gewinnen abgeschlossen. Ein Minus gab es hingegen bei der Invalidenversicherung (IV). Bei AHV und EO sind auch die Umlageergebnisse positiv. Die IV hingegen musste mehr auszahlen als sie an Beiträgen einnahm.

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AHV-Ausweis (Symbild) - keystone

Die AHV verzeichnete ein Betriebsergebnis von 4,4 Milliarden Franken und die EO ein solches von 305 Millionen Franken. Bei der IV hingegen ist das Betriebsergebnis negativ; das Minus beläuft sich auf 213 Millionen Franken. Diese Zahlen meldete am Donnerstag Compenswiss, der Ausgleichsfonds der drei Sozialversicherungen.

Positiv war bei der AHV mit 1,8 Milliarden Franken das Umlageergebnis. Ein Grund dafür sind mehr Einnahmen durch die ab Anfang 2024 in Kraft gesetzte Reform AHV#21. Die Mehrwertsteuer wurde zugunsten der AHV erhöht, und das Frauenrentenalter wird schrittweise von 64 auf 65 Jahre angehoben.

Gestiegen, wenn auch in geringerem Mass, sind auch die Ausgaben der AHV. Profitieren konnte sie zudem von insgesamt robusten Finanzmärkten. Positiv war mit 179 Millionen Franken auch das Umlageergebnis der EO. Dank der Rendite aus ihren Anlagen konnte die EO im vergangenen Jahr Gewinn schreiben.

Die IV hingegen schloss 2025 mit einem negativen Umlageergebnis von 209 Millionen Franken ab. Ihr Anlageergebnis von 216 Millionen Franken konnte dies zwar ausgleichen, doch drückte die Zinsbelastung auf der IV-Schuld das Ergebnis ins Minus. Die IV steht bei der AHV seit 2018 unverändert mit rund 10,3 Milliarden Franken in der Kreide.

Das verwaltete Gesamtvermögen der drei Sozialwerke betrug Ende 2025 50,7 Milliarden Franken. Das waren rund 4,6 Milliarden Franken mehr als 2024. Die wesentlichen Gründe für den Anstieg sind die höhere Mehrwertsteuer und die Anlagerenditen im vergangenen Jahr.

Vom gesamten verwalteten Vermögen entfielen 44,8 Milliarden Franken auf die AHV, 3,7 Milliarden Franken auf die IV und rund 2,3 Milliarden Franken auf die EO.

Kommentare

User #1642 (nicht angemeldet)

Im Bundesrat jedoch jammern sie en Gros, das zu wenig für die AHV vorhanden sei und nun hat man doch einen Gewinn? Lange Nasen haben unsere Bundesräte...

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