Deutsche Koalition einigt sich auf Nachfolger der Riester-Rente
Die in Deutschland regierenden Christ- und Sozialdemokraten haben sich auf Details für eine neue staatlich geförderte private Altersvorsorge geeinigt.

Für Menschen, die nur wenig ansparen können, soll es höhere Zuschüsse geben als bisher geplant. Ausserdem sollen auch Selbstständige eine Förderung erhalten können. Das teilten Finanzpolitiker beider Fraktionen in Berlin mit.
Finanzminister Lars Klingbeil hatte einen ersten Reformentwurf vorgelegt, im Bundestag gab es daran noch einige Änderungen. So soll bei einem monatlichen Ansparbetrag bis zu 30 Euro (rund 27 Franken) eine Grundzulage von 50 Cent pro angespartem Euro gezahlt werden. Für höhere Sparbeträge bis 150 Euro sind 25 Cent Grundzulage vorgesehen. Schon ab einem monatlichen Sparbetrag von 25 Euro soll es den vollen Kinderzuschlag von 300 Euro pro Kind und Jahr geben.
Bereits am Donnerstag soll das Gesetz im Bundestag – dem deutschen Parlament in Berlin – beschlossen werden. Ab Januar 2027 soll man die neuen Vorsorge-Verträge dann abschliessen können.










