Demokraten fordern Trump-Aussage im Epstein-Ausschuss

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die Demokraten wollen Donald Trump zu seinen Epstein-Verbindungen befragen. Zuvor sagten Bill und Hillary Clinton vor dem Ausschuss aus.

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    Die Demokraten wollen Donald Trump befragen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Demokraten wollen, dass Donald Trump zu Epstein aussagt.
    • Sie werfen der Regierung vor, Informationen zurückzuhalten.
    • Bill Clinton habe vor dem Ausschuss «jede einzelne Frage» beantwortet.

    Während einer Pause der Epstein-Befragung von Ex-Präsident Bill Clinton haben Demokraten eine Aussage von Präsident Donald Trump gefordert. Clinton beantworte «jede einzelne Frage» ausführlich, nehme nicht das Aussageverweigerungsrecht in Anspruch und fühle sich dabei recht wohl, sagte der demokratische Abgeordnete Suhas Subramanian. Nun müsse auch Trump unter Eid vor dem Ausschuss erscheinen, statt nur Stellungnahmen in sozialen Medien zu verbreiten.

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    Ein Demonstrant will, dass Donald und Melania Trump vor dem Kongress aussagen. - keystone

    Der Kontrollausschuss im US-Repräsentantenhaus soll das Missbrauchsnetzwerk des 2019 verstorbenen Finanzinvestors und Sexualstraftäters Jeffery Epstein politisch aufarbeiten. Die Demokraten warfen dem Weissen Haus eine «anhaltende Vertuschung» vor. Trump wiederhole fortlaufend die «Lüge», er sei entlastet worden.

    Den demokratischen Abgeordneten zufolge hält das Justizministerium Unterlagen illegal zurück und hat sogar Fotos und Videos – unter anderem von Handelsminister Howard Lutnick – gelöscht. Belege legten sie zunächst nicht vor.

    Demokrat wirft Republikanern «unethisches» Vorgehen vor

    Mit Blick auf Aussagen aus der laufenden Befragung deuteten Demokraten an, Clinton habe zusätzliche Informationen zu früheren Gesprächen mit Trump angesprochen, die neue Fragen aufwerfen könnten. Details nannten sie unter Verweis auf die Vertraulichkeit der Anhörung nicht. Die vollständigen und ungeschnittenen Videoaufzeichnungen der Anhörungen beider Clintons müssten schnell veröffentlicht werden. Am Vortag war Hillary Clinton, Bills Ehefrau und frühere Aussenministerin, befragt worden.

    Der demokratische Abgeordnete Wesley Bell betonte, dass Mitglieder der republikanischen Seite mit vorgefassten Schlussfolgerungen in die Anhörung gegangen seien, ohne Belege vorzulegen. Das sei «unprofessionell» und «unethisch». Ziel müsse eine ernsthafte Untersuchung im Interesse der Opfer und Überlebenden sein.

    Kommentare

    User #3506 (nicht angemeldet)

    Trump wird in Epstein-File EFTA01683591 der Vergewaltigung einer Minderjährigen beschuldigt.

    User #6021 (nicht angemeldet)

    Welt ist beben und alle sind erschrocken über Clinton und Trump. Beide sind Schande!!!!

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