China empfängt Starmer bei historischem Besuch in Peking
China empfängt den britischen Premierminister Keir Starmer in Peking. Grossbritannien strebt mit dem historischen Besuch eine engere Zusammenarbeit an.

Chinas Staatschef Xi Jinping empfing am Donnerstag den britischen Premierminister Keir Starmer zu bilateralen Gesprächen in Peking. Starmer ist damit der erste britische Regierungschef, der seit acht Jahren China besucht.
Starmer hatte bereits am Vortag mit einer rund 60‑köpfigen Delegation die Hauptstadt erreicht, um politische und wirtschaftliche Themen zu besprechen. Laut «Yahoo News» steht der Besuch im Zeichen vertiefter Beziehungen zwischen London und Beijing.
Xi Jinping betonte während der Zusammenkunft die Bedeutung des Dialogs zwischen seinem Land und Grossbritannien in einer komplexen geopolitischen Lage. Laut «SCMP» sagte Xi, China sei bereit, mit Grossbritannien eine langfristige, stabile und umfassende strategische Partnerschaft zu entwickeln.
Historischer Charakter des Besuchs in China
Starmer bezeichnete den Besuch laut «Investing» als historisch und forderte eine ausgereiftere Beziehung zwischen den beiden Staaten. Er pointierte, es sei «zu lange her», dass ein britischer Premierminister China besucht habe.
Die beiden Mächte eröffneten Gespräche über eine Reihe gemeinsamer Interessen, die von Wirtschaft bis Sicherheit reichen. Laut «ABC News» sagte Starmer, das Vereinigte Königreich strebe eine «sophisticated relationship» mit China an.
Bei ihrem Treffen suchten Xi und Starmer explizit auch einen Dialog zu Bereichen, in denen Differenzen bestehen. Laut der «Welt» nannte Starmer die Identifikation gemeinsamer Kooperationsfelder sowie eine offene Auseinandersetzung über abweichende Standpunkte als Ziel.
Weitere Treffen und Perspektiven
Vor dem Treffen mit Xi traf Starmer auch Zhao Leji, den Vorsitzenden des Nationalen Volkskongresses.

Wie «Finanzen.net» schreibt, betonte er, er wolle nicht zwischen China und anderen Staaten wählen, sondern vielfältige Kontakte pflegen.
Xi und Starmer vereinbarten, trotz bestehender geopolitischer Spannungen den Dialog fortzuführen und potenzielle Kooperationen auszubauen. Laut «Yeni Safak» würde dieser Besuch als ein Schritt in Richtung engerer Zusammenarbeit gesehen.












