Telefonbetrug aus Myanmar: China richtet elf Bandenmitglieder hin
China hat elf Mitglieder krimineller Banden hingerichtet, die von Myanmar aus Telefon- und Onlinebetrug betrieben haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Elf Mitglieder krimineller Banden wurden in China hingerichtet.
- Sie betrieben von Myanmar aus Telefon- und Onlinebetrug.
- 14 chinesische Staatsbürger kamen bei Gewalttaten im Umfeld der Aktivitäten ums Leben.
China hat elf Mitglieder krimineller Banden hingerichtet, die von Myanmar aus Telefon- und Onlinebetrug betrieben haben.
Ein Gericht in Wenzhou in der ostchinesischen Provinz Zhejiang die Gruppe im September 2025 zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde nun vollstreckt. Dies hatte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Nach Angaben der Justiz hatten die Banden seit 2015 Stützpunkte in Myanmar aufgebaut. Von dort aus betrieben sie Betrug sowie illegales Glücksspiel und begingen illegalen Freiheitsentzug.
14 chinesische Staatsbürger getötet
Bei Gewalttaten im Umfeld der Aktivitäten seien 14 chinesische Staatsbürger getötet worden. Zudem sei ein Schaden von mehr als zehn Milliarden Yuan (rund 1,2 Milliarden Euro) entstanden.
Bei Betrugsnetzwerken dieser Art werden chinesische Staatsbürger oft mit falschen Jobangeboten angeworben oder unter Zwang festgehalten. Viele werden in sogenannten Scam-Zentren dazu gezwungen, andere Menschen telefonisch oder online zu betrügen.
Wer sich weigert, wird nach Berichten von Menschenrechtsorganisationen misshandelt oder eingesperrt.












