Trotz Berichten über angebliche russische Vorbereitungen auf eine Invasion der Ukraine lehnt der bulgarische Verteidigungsminister Stefan Janew eine Stationierung von Nato-Truppen in dem südöstlichen EU-Land vorerst ab. Es gebe keine notwendigen Umstände, die eine Entscheidung zur Stationierung von Nato-Truppen auf bulgarischem Staatsgebiet rechtfertigen könnten, schrieb Janew am Dienstag auf Facebook.
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Nato-Soldaten bei einer Übung in Polen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach Erkenntnissen der Nato setzt Russland seine Truppenbewegungen in Richtung der Grenze zur Ukraine derweil unverändert fort.

«Bei dieser Etappe gibt es keine Gründe, die beobachteten Abläufe als eine direkte Bedrohung für die (Nordatlantische) Allianz und die relevante Sicherheitszone zu betrachten», schrieb Janew darüber. Der ehemalige General und frühere Sicherheitssekretär von Bulgariens Staatschef Rumen Radew räumt ein, dass derzeit in der Nato diverse Varianten für eine Antwort kommentiert würden - einschliesslich die Stationierung zusätzlicher Truppen in Bulgarien und Rumänien.

Eine derartige Entscheidung entspreche weder den Interessen der Allianz noch Bulgariens Interessen, meint Janew. Bulgariens Bevölkerung gilt aus historischen und kulturellen Gründen mehrheitlich als freundlich zu Russland gesinnt.

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