ESC 2027 findet in Bulgariens Touristenhochburg Burgas statt
Gastgeber des Eurovision Song Contest (ESC) im kommenden Jahr ist die bulgarische Stadt Burgas am Schwarzen Meer. Das teilten die Europäische Rundfunkunion (EBU) sowie der öffentlich-rechtliche Sender BNT in Sofia als Veranstalter mit.

Die Touristenhochburg Burgas setzte sich damit gegen die bulgarische Hauptstadt Sofia durch. Das ESC-Finale soll am 15. Mai 2027 stattfinden.
Nach Bulgariens erstem Sieg beim Eurovision Song Contest (ESC) 2026 mit Daras Song «Bangaranga» wird das Musikevent nächstes Jahr erstmals in dem südöstlichen EU-Land über die Bühne gehen. Im Gegensatz zum diesjährigen Austragungsort, der österreichischen Hauptstadt Wien, soll der ESC im kommenden Jahr vor einem maritimen Hintergrund veranstaltet werden.
Burgas: Touristenhochburg und Partymetropole
Die mit rund 200.000 Einwohnern viertgrösste bulgarische Stadt Burgas ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Bulgariens Südosten. Die Hafenstadt liegt 360 Kilometer östlich der Hauptstadt Sofia, die 1,3 Millionen Einwohnern hat. Es gilt als Überraschung, dass Burgas das Rennen vor Sofia machte.
Badeorte in der Umgebung wie etwa der Sonnenstrand (Slantschew Brjag) gelten als Bulgariens maritime Partyzone. Der grösste Park der Stadt, der sogenannte Meeresgarten, erstreckt sich etwa fünf Kilometer am Strand entlang. Von dort aus eröffnet sich ein Ausblick auf die Bucht von Burgas und die Schwarzmeerküste.
Für den Eurovision Song Contest dürfte Burgas eine aussergewöhnliche Kulisse direkt an der Schwarzmeerküste bieten. In der Hafenstadt wurde erst 2023 die neue Arena Burgas eröffnet. Diese könnte bei Konzerten auf bis zu 15.000 Zuschauerinnen und Zuschauern erweitert werden. Der Flughafen Burgas ist nach dem Airport Sofia der am meisten frequentierte Flugplatz des Landes.










