Stromausfall

    Schaltfehler löst grösseren Stromausfall in Stuttgart aus

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Ein kurzer Spannungsabfall im Stromnetz hat in Stuttgart zu einem grösseren Stromausfall geführt. Nach Angaben des Netzbetreibers Netze Stuttgart dauerte der Spannungsabfall im Hochspannungsbereich gerade einmal 0,06 Sekunden.

    Strom
    In Stuttgart kam es zu einem grösseren Stromausfall. (Symbolbild) - keystone

    Grund für den Vorfall sei ein Schaltfehler eines Mitarbeiters in einem Umspannwerk von Stuttgart Netze gewesen. Eine Fremdeinwirkung sei ausgeschlossen.

    In der Stadt hatte der Stromausfall grössere Auswirkungen. Die Feuerwehr musste zu mehreren Einsätzen ausrücken, im ganzen Gebiet der süddeutschen Stadt lösten Brandmeldealarme aus. Richtige Brände habe es aber nicht gegeben. Auch grössere Rettungsaktionen, etwa wegen eingeschlossener Menschen in Fahrstühlen, blieben einem Feuerwehrsprecher zufolge aus. Am Mittag ging die Zahl der Einsätze demnach deutlich zurück, man kehre in den Normalmodus zurück, so der Sprecher.

    Auch die Polizei rückte zu einigen Einsätzen aus. Wegen des Stromausfalls lösten Alarmanlagen aus, etwa in Juweliergeschäften. Bis in den Nachmittag hinein fielen zudem Ampeln aus, Einsatzkräfte mussten den Verkehr an grösseren Kreuzungen regeln. Die Fahrgäste von Stadtbahnen mussten zeitweise in den Zügen ausharren, auch sie blieben stehen.

    Kundinnen und Kunden mit einem Niederspannungsanschluss, also die normalen Stromkunden, hätten von dem Abfall höchstens ein Flackern bemerken können, teilte der Netzbetreiber mit. Allerdings müssten Kundenanlagen, die mit einer automatischen Unterspannungssicherung ausgestattet seien, durch die Kunden wieder manuell zugeschaltet werden.

    Die Menschen in der Stadt konnten allerdings zeitweise mit ihren Smartphones nicht mehr telefonieren, das Mobilfunknetz und das Internet fielen nach Angaben der Anbieter Telekom und Vodafone zeitweilig aus.

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    Kommentare

    User #4068 (nicht angemeldet)

    Ja natürlich, ein Mitarbeiter war schuld, was sonst: Er ging wohl unerlaubt in einen 0.06 Sekunden Schlaf.

    User #1819 (nicht angemeldet)

    Ja klar, man kann uns ja auch alles erzählen! wir glauben euch aufs Wort!

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