EU

Berlin erklärt weitere Regionen in elf EU-Ländern zu Corona-Risikogebieten

AFP
AFP

Deutschland,

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung am Mittwoch weitere Regionen innerhalb der Europäischen Union zu Risikogebieten erklärt und entsprechende Reisewarnungen ausgesprochen.

Tür von Einkaufszentrum in Prag
Tür von Einkaufszentrum in Prag - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch Kopenhagen, Dublin und Lissabon betroffen.

Betroffen sind Regionen in elf Ländern, darunter in Tschechien, Österreich und den Niederlanden sowie Kopenhagen, Dublin und Lissabon.

Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch mitteilte, sind von der Einstufung nun unter anderem fast das gesamte Gebiet Tschechiens, das österreichische Bundesland Vorarlberg und die Provinz Utrecht in den Niederlanden betroffen.

Neu hinzugekommen sind auch Regionen in Dänemark, Irland, Portugal und Slowenien. Weitere Risikogebiete wurden in Frankreich (Bretagne, Centre-Val de Loire und Normandie), Kroatien, Österreich, Rumänien, Tschechien, Ungarn sowie in den Niederlanden ausgewiesen. Ausgenommen sind in Tschechien jetzt nur noch die Aussiger Region (Ústecký) sowie die Mährisch-Schlesische Region (Moravskloslezský).

In Deutschland müssen sich Rückkehrer aus Risikogebieten auf das Coronavirus testen lassen, sofern sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen können. Reisewarnungen sind kein Verbot, vielmehr rät das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die betroffenen Regionen ab. Sie bedeuten, dass Touristen Pauschalreisen kostenlos stornieren können, wie Verbraucherzentralen betonen. Auch die Kosten für Flüge, Hotels oder Ferienhäuser können erstattet werden, wenn sie nach deutschem Recht gebucht waren.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Claude Longchamp 10-Millionen-Schweiz Nein-Trend
411 Interaktionen
10-Millionen-Schweiz
teaser
8 Interaktionen
Leserin hässig

MEHR IN POLITIK

2 Interaktionen
Bern
3 Interaktionen
Bern
ruag
10 Interaktionen
Nach Lösegeld

MEHR EU

EU führt Lohntransparenzpflicht ein
2 Interaktionen
Wien
Verspätung
Rio de Janeiro
9 Interaktionen
Brüssel
Friedrich Merz und Emmanuel Macron
18 Interaktionen
Tivat

MEHR AUS DEUTSCHLAND

globale Studie
23 Interaktionen
Laut Studie
Kim de l'Horizon
12 Interaktionen
Mülheim
5 Interaktionen
Berlin
Bushido
6 Interaktionen
«Nackt auf dem Boden»