Der Linksfraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch sieht die Verantwortung für den verlängerten Lockdown bei der Bundesregierung.
Corona-Testzentrum in München
Corona-Testzentrum in München - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Dietmar Bartsch sieht die Verantwortung für den verlängerten Lockdown bei der Regierung.
  • Für den Linksfraktionschef spielt Deutschland unter seinen Möglichkeiten.

Die Fortschreibung der Massnahmen bis zum 18. April, wie es Bund und Länder in der Nacht zum Dienstag vereinbart hatten, sei «massgeblich ein ‹Weil-es-die-Bundesregierung-vergeigt-hat-Lockdown›», sagte Bartsch den Zeitungen der Funke Mediengruppe. «Die Kanzlerin und ihre Minister sollten sich bei den Bürgern entschuldigen, um für neues Vertrauen in die Massnahmen zu werben.»

Fraktionssitzungen der Bundestagsparteien
Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender von die Linke im Bundestag, gibt eine Pressekonferenz zu Beginn der digitalen Fraktionssitzung seiner Partei. - dpa

Bartsch zählte eine ganze Reihe von Bereichen auf, in denen die Regierung seiner Meinung nach schlechte Arbeit leistet: « Impfen, Testen, Digitalisierung: Das Land spielt weit unter seinen Möglichkeiten.»

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder hatten sich in der Nacht zum Dienstag nach einer Marathonsitzung mit langer Unterbrechung darauf geeinigt, die derzeit geltenden Massnahmen zur Corona-Eindämmung bis zum 18. April fortzuschreiben. Über die Ostertage soll ein verschärfter Lockdown gelten.

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