Anklage in Hamburg wegen Geldsammelns für Angehörige von toten IS-Kämpfern

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Deutschland,

Die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg hat Anklage gegen einen Tadschiken erhoben, der finanzielle Unterstützung für im Irak und in Syrien inhaftierte Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) vermittelt haben soll.

Blick auf Hamburg
Blick auf Hamburg - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • 29-Jähriger wollte offenbar inhaftierten Witwen helfen und Fortbestand von IS sichern.

Ziel sei vor allem Hilfe für die Witwen und Waisen getöteter IS-Kämpfer und für weibliche Gefangene gewesen, erklärte die Behörde am Dienstag. Der 29-Jährige soll Kontakte sowohl zu Gefangenen als auch zu Geldgebern gepflegt haben.

Einem potenziellen Spender soll er mehrmals Videos und Bilder geschickt haben, die inhaftierte Frauen in einem syrischen Lager zeigten. Der Mann habe tatsächlich 180 Euro gespendet, die den Fortbestand des IS sichern sollten. Das Geld sei in dem Lager zur Unterstützung von Angehörigen getöteter IS-Kämpfer verwendet worden. Der 29-Jährige ist nicht in Untersuchungshaft, über die Zulassung der Anklage entscheidet das Oberlandesgericht Hamburg.

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