Al Gore: Textentwurf bei COP28 wie von Ölstaaten diktiert

    Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore hat den Einfluss der Ölstaaten auf den aktuellen Entwurf für den Abschlusstext der Weltklimakonferenz kritisiert.

    Al Gore
    Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore befindet sich auch dieses Jahr unter den Teilnehmern des WEF in Davos. - sda - KEYSTONE/AP

    «Es ist noch schlimmer, als viele befürchtet hatten», schrieb Al Gore nach der Veröffentlichung des Textes am Montagabend auf X, vormals Twitter.

    «Die Welt muss unbedingt aus den fossilen Energien aussteigen, aber dieser unterwürfige Entwurf liest sich, als hätte ihn die Opec Wort für Wort diktiert.»

    Das Ölkartell Opec hatte sich vor einigen Tagen mit einem Brief an die Mitgliedsstaaten zu Wort gemeldet, um ehrgeizige Beschlüsse zu verhindern. Al Gore nannte den Text, der den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas anders als vorherige Versionen gar nicht mehr erwähnt, «von den Ölstaaten und für die Ölstaaten». Er sei eine Beleidigung für alle, die den Prozess ernst nähmen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    3 Interaktionen
    EU-Kommission

    MEHR IN POLITIK

    1 Interaktionen
    Zürich
    1 Interaktionen
    Madrid
    Jemen
    2 Interaktionen
    Im Jemen
    Gaza
    Laut Israel

    MEHR AUS VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE

    sdf
    31 Interaktionen
    Neue Details
    6 Interaktionen
    Abu Dhabi
    Flugzeug
    275 Interaktionen
    Flydubai-Drama