EU

Vertragspaket mit der EU wird am Montag in Brüssel unterzeichnet

Keystone-SDA
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Bern,

Das Vertragspaket zwischen der Schweiz und der EU wird am Montag unterzeichnet. Dafür reist Bundespräsident Guy Parmelin nach Brüssel zu EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Guy Parmelin
Bundespräsident Guy Parmelin reist nach Brüssel. - keystone

Das teilte der Bundesrat am Mittwoch mit. Am 2. März würden die restlichen Abkommen und Protokolle sowie eine gemeinsame Erklärung über die Einrichtung eines hochrangigen Dialogs von der Schweiz und der EU unterzeichnet. Sie seien Teil der Botschaft zum Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz-EU (Bilaterale III)», die vom Bundesrat voraussichtlich im März 2026 dem Parlament überwiesen wird.

Die neuen Verträge haben zum Ziel, die bilateralen Beziehungen zu stabilisieren und weiterzuentwickeln. Einerseits sollen bestehende Abkommen aktualisiert werden. Andererseits sieht das Paket neue Abkommen in den Bereichen Strom, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vor.

Die vertiefte Partnerschaft sieht auch im Rahmen der modernisierten und der neuen Abkommen einen Streitbeilegungsmechanismus vor. Zudem ist eine sogenannte dynamische Rechtsübernahme von EU-Recht durch die Schweiz vorgesehen. Diese soll gewährleisten, dass die Abkommen auch bei einer Rechtsentwicklung ihre Gültigkeit behalten. Bern könnte sich bei der Rechtsentwicklung innerhalb der EU einbringen.

Die Abkommen wurden zwischen Bern und Brüssel im Dezember 2024 zu Ende verhandelt. Der Bundesrat hiess das Vertragspaket im Juni 2025 gut.

Kommentare

User #2462 (nicht angemeldet)

Wenn es zur Abstimmung kommt, gehen viele von denen, die im Vorfeld lautstark gegen oder für bestimmte Vorlagen wettern, am Ende gar nicht an die Urne. Zum Beispiel habe ich sehr viele Kommentare gelesen, die sich für ein Ja bei der Halbierungsinitiative aussprechen. Eigentlich müsste das also ein klares Ja geben, doch die Tendenz geht eher in Richtung Nein. Das zeigt einmal mehr, dass in den sozialen Medien vor allem jene sehr präsent sind, die eine starke Meinung haben, ob sie am Ende tatsächlich abstimmen gehen, ist eine andere Frage.

User #5699 (nicht angemeldet)

Der Bundesrat hat NICHT das Recht, eigenmächtig und ohne Mitspracherecht vom Volk, solche wichtigen Verträge und Entscheidungen zu vollziehen. Die gerühmte Demokratie die der Bundesrat immer gelobt, wird von ihm selber, aufs tiefste missachtet und mit Füssen getreten !! NEIN so NICHT, das ist Betrug am Volk!

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