Ueli Schmezer: «Steuern rauf statt Grenzen zu!»
Es gebe ein einfaches Rezept gegen Zuwanderung, sagt Nau.ch-Kolumnist Ueli Schmezer: «Aufhören mit Steuergeschenken!»
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Das Wichtigste in Kürze
- Ueli Schmezer ist Nau.ch-Kolumnist, sein Videoformat heisst «Auf den Punkt».
- Er sagt: «Erstaunlich, wer heute alles plötzlich von Wachstumskritik spricht.»
- Und: «Wer das Wirtschaftswachstum pusht, sollte sich über Zuwanderung nicht wundern.»
Eigentlich müsste die sogenannte Nachhaltigkeits-Initiative anders heissen, findet Ueli Schmezer. Passend und ehrlich wäre: «Wir-wollen-die-Verträge-mit-der-EU-kündigen»-Initiative.
Die Verträge mit der EU zu kündigen, sei zwar «nicht gerade eine schlaue Idee», sagt der Kolumnist, aber man dürfe das wollen.
Dann solle man es aber auch so sagen. «Sonst lügt man den Menschen ins Gesicht.»
Doch das sei noch der harmloseste Punkt in diesem Thema. Völlig heuchlerisch findet Schmezer, dass ausgerechnet jene Leute sich über zu viele Menschen in der Schweiz beklagten, die selber dafür gesorgt haben, dass Menschen in die Schweiz kommen: «Indem sie mit Steuergeschenken und tiefen Steuern Unternehmen und damit Arbeitskräfte in die Schweiz holen.»

Der Gipfel der Heuchelei sei, dass jetzt plötzlich sogar Politiker, die sonst nichts kennen, wenn es um Wirtschaftswachstum geht, davon reden, «das bedingungslose Wachstum sei vielleicht doch ein Problem».
Schmezer fragt: «Ist das euer Ernst? Was habt ihr in den letzten Jahrzehnten anderes gemacht, als das Wirtschaftswachstum zu pushen?»
Zur Person
Ueli Schmezer ist Journalist, Jurist und Schweizer Nationalrat. Er hat bis 2022 für SRF gearbeitet, zuletzt im «Kassensturz». Heute ist er selbstständiger Auftrittscoach, Medientrainer und SP-Mitglied. Seit über 20 Jahren steht Schmezer auch als Musiker auf der Bühne.












