Wolf

Wildhut vergrämt Wolf im Jagdbanngebiet Schwarzhorn

Ein Wolf hat in der Nacht auf Freitag im eidgenössischen Jagdbanngebiet Schwarzhorn bei Schattenhalb ein Kalb so schwer verletzt, dass das Tier notgetötet werden musste. Die Berner Wildhut reagiert zum Schutz der Nutztiere nun mit Vergrämungsmassnahmen und intensiviertem Monitoring mittels Fotofallen.

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Vermutlich hat ein Wolf in der Nacht auf Freitag im Berner Oberland ein Kalb angegriffen. (Symbolbild) - keystone

Dies teilte die Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern am Montag mit. Ein Wildhüter geht aufgrund des Verletzungsbildes davon aus, dass ein Wolf das Kalb verletzt hat. Eine DNA-Probe soll nun Klarheit bringen.

Stärkere Massnahmen sind trotz einer laufenden Abschussverfügung in der Region nicht möglich, wie es weiter hiess. Das Bundesrecht verbietet den Abschuss von Wölfen in eidgenössischen Jagdbanngebieten.

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Kommentare

User #4344 (nicht angemeldet)

Ich schlage vor, diesen Wolf zum Abschuss freizugeben.

User #2253 (nicht angemeldet)

Selbst wenn der Wolf absolut keinen "Nutzen" in der Natur hätte (was ich doch sehr bezweifle), so hätte er doch ein Existenzrecht wie jedes andere Wildtier auch. Oder wollen wir zurück in die Zeit, als alles aus gerottet wurde, was uns Menschen nicht in den Kram passte? Dann müssen wir uns aber auch nicht über eine verarmte dysfunktionale Umwelt beklagen. Und wer käme nach der (Wieder-) Ausrottung des Wolfs als nächstes dran? Luchs, Goldschakal, Biber, Bär, Rothirsch, Fuchs, Rothirsch, Graureiher, Steinadler, Gänsegeier, Wildschwein? Soll unser Umgang mit Wildtieren nur noch entweder "Zweck für Eigennutzung" oder "Schädlingsbekämpfung sein? Sind nicht eigentlich wir Menschen die größten "Schädlinge", mal so aus der Warte aller anderen anderen Lebewesen auf diesem Planeten betrachtet?! Was für ein unglaublicher Egoismus und welch anmaßende Selbstgerechtigkeit spricht aus all den Kommentaren, die den Wolf weghaben wollen!

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