Wolf

Wildhut vergrämt Wolf im Jagdbanngebiet Schwarzhorn

Ein Wolf hat in der Nacht auf Freitag im eidgenössischen Jagdbanngebiet Schwarzhorn bei Schattenhalb ein Kalb so schwer verletzt, dass das Tier notgetötet werden musste. Die Berner Wildhut reagiert zum Schutz der Nutztiere nun mit Vergrämungsmassnahmen und intensiviertem Monitoring mittels Fotofallen.

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Vermutlich hat ein Wolf in der Nacht auf Freitag im Berner Oberland ein Kalb angegriffen. (Symbolbild) - keystone

Dies teilte die Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern am Montag mit. Ein Wildhüter geht aufgrund des Verletzungsbildes davon aus, dass ein Wolf das Kalb verletzt hat. Eine DNA-Probe soll nun Klarheit bringen.

Stärkere Massnahmen sind trotz einer laufenden Abschussverfügung in der Region nicht möglich, wie es weiter hiess. Das Bundesrecht verbietet den Abschuss von Wölfen in eidgenössischen Jagdbanngebieten.

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Kommentare

User #2253 (nicht angemeldet)

Der Beitrag von User 1139 hat mich sehr nachdenklich gemacht. Das jahrelange Zuwarten der Nutzviehhalter und Behörden hat dem Wolf Zeit verschafft, eine so geniale raffinierte Jagdtechnik zu entwickeln. Diesen Vorsprung aufzuholen, ist nicht leicht. Also packen wir es an, die Zeit drängt!!!

User #2290 (nicht angemeldet)

Die Alpen wurden die letzten 200 Jahre ohne Grossraubwild bewirtschaftet... soso! Und weil es so gemacht wurde, soll es wohl auch so bleiben? So was nennt man rückständig! Wir sollten inzwischen gelernt haben, dass jedes Tier ein Recht auf Leben hat und da Schafe/Rinder zum 1. zu viel vorkommen und 2. als Nutz-Tiere besonderen Schutz brauchen für den die Halter zuständig sind, gabs hier ein Ungleichgewicht. Je mehr Wölfe einzeln abgeschossen werden, desto mehr zerstört das ihre Familienstruktur und desto eher "vergreifen" sie sich an leichter Beute, quasi aus "Not". Wildhüter sollten das eigentlich wissen (und beherzigen). Die Politik ist unfähig und will offenbar nur die Bauern mit solchen Statements "ärgern". Und wer hat diese "Fehlbaren" gewählt...?

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