Ständerat

    Thurgauer Ständerat Jakob Stark kandidiert 2027 nicht mehr

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Thurgauer SVP-Ständerat Jakob Stark tritt im kommenden Jahr nicht mehr zur Wiederwahl an. Er begründet den Verzicht mit seinem Alter.

    Jakob Stark während der Frühjahrssession im März. (Archivbild)
    Jakob Stark während der Frühjahrssession im März. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

    Bei den nächsten Wahlen werde er bereits 69 Jahre alt sein, schrieb Stark am Freitag in einer Medienmitteilung: «Ich möchte nach acht Jahren im Ständerat aufhören, solange ich mich noch gesund und voll leistungsfähig fühle.»

    Stark dankte dem Thurgauer Stimmvolk, seinen Wählerinnen und Wählern sowie seiner Partei für das in ihn gesetzte Vertrauen. Dieses motiviere ihn, in Bern bis zum letzten Tag sein Bestes zu geben.

    Der promovierte Historiker vertritt den Thurgau seit Ende 2019 in der kleinen Kammer. Zwischen 2006 und Mai 2020 war er Mitglied des Thurgauer Regierungsrates.

    Die SVP des Kantons Thurgau bedauerte in einer Stellungnahme den Entscheid Starks und würdigte dessen Arbeit. Starks verlässliche und konsensfähige Art mache ihn über Parteigrenzen hinweg zu einem geschätzten Politiker.

    Zugleich bekräftigte die Kantonalpartei ihren Anspruch auf einen der beiden Thurgauer Ständeratssitze. Als wählerstärkste Partei werde man 2027 mit einer eigenen Kandidatur antreten.

    Zu den politischen Schwerpunkten des SVP-Politikers gehört die Finanzpolitik. Er ist Mitglied der Finanzkommission des Ständerats, die er von Dezember 2023 bis November 2025 auch präsidierte.

    Im Ständerat ist Stark zudem Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie sowie der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur. Neben seiner politischen Tätigkeit ist er unter anderem Verwaltungsrat der Axpo Holding und Präsident des Verbandes Lignum – Holzwirtschaft Schweiz.

    Einen Erfolg konnte Stark zuletzt am Mittwoch verbuchen. Der Bundesrat kündigte an, Vergütungen bei systemrelevanten Banken so regeln zu wollen, dass die Vergütungssysteme und Ausschüttungen keine falschen Anreize setzen und insbesondere Boni nicht erfolgen, wenn der Geschäftserfolg ausbleibt. Den Anstoss dazu gab eine vom Parlament angenommene Motion Starks.

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    Kommentare

    User #1764 (nicht angemeldet)

    Jetzt kann er sich zur Ruhe setzen und seine wohlverdienten Renten bekommen.

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