SVP-Grenzschutzinitiative würde laut Bundesrat Milliarden kosten

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Mehr Staus, hohe Personalkosten und die drohende Kündigung der Schengen-/Dublin-Abkommen: Der Bundesrat warnt vor den Folgen der SVP-Grenzschutzinitiative. Diese könnte die Schweiz bis zu 16 Milliarden Franken im Jahr kosten.

Justizminister Beat Jans erklärte am Freitag in Bern vor den Medien, weshalb der Bundesrat die SVP-Grenzschutzinitiative zur Ablehnung empfiehlt.
Justizminister Beat Jans erklärte am Freitag in Bern vor den Medien, weshalb der Bundesrat die SVP-Grenzschutzinitiative zur Ablehnung empfiehlt. - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Bereits im vergangenen Dezember hatte der Bundesrat seine ablehnende Haltung zum Volksbegehren mit dem Titel «Asylmissbrauch stoppen (Grenzschutzinitiative)» mitgeteilt. Am Freitag bestätigte er dies mit der Verabschiedung der Botschaft ans Parlament. Gleichzeitig untermauerte die Landesregierung ihre Haltung mit einem Bericht zu Schengen/Dublin.

Demnach profitiert die Schweiz in wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Hinsicht erheblich von den Abkommen mit der EU. Die finanziellen Folgen eines Wegfalls der Assoziierung, der bei einem Ja zur Grenzschutzinitiative drohen könnte, schätzt die Verwaltung auf 5,8 bis 16,1 Milliarden Franken pro Jahr. Der jährliche Einkommensverlust könnte sich auf bis zu 1300 Franken pro Kopf belaufen.

Kommentare

Weiterlesen

KI
168 Interaktionen
«Intelligenz formen»
Bundesrat Grenzschutzinitiative SVP
242 Interaktionen
Hohe Kosten

MEHR SVP

5 Interaktionen
Biel BE
Christian Pfaller
25 Interaktionen
Zürich
Moschee Wil
39 Interaktionen
21’800 Unterschriften
Wil Velo Altstadt
114 Interaktionen
«Falsches Signal»

MEHR AUS STADT BERN

Lenny Rubin
Nach vier Spielen
Kanton Bern
1 Interaktionen
Kanton Bern
3 Interaktionen
7 statt 5?
Berner Stadtrat
5 Interaktionen
Bern