SVP

    SVP reicht Petition gegen Moschee-Neubau in St. Gallen ein

    Die SVP der Stadt St. Gallen hat am Freitag eine Petition gegen das geplante Moschee-Bauprojekt an der Fürstenlandstrasse eingereicht. Das Begehren «Keine Mega-Moschee in der Stadt St. Gallen» unterschrieben nach Angaben der Partei rund 21’800 Personen.

    Die albanisch-islamische Gemeinschaft «El-Hidaje» plant den Neubau einer Moschee in St. Gallen. Im Bild die Moschee von Wil SG. (Archivbild)
    Die albanisch-islamische Gemeinschaft «El-Hidaje» plant den Neubau einer Moschee in St. Gallen. Im Bild die Moschee von Wil SG. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

    Die Petition richtet sich an den St. Galler Stadtrat sowie den Regierungsrat und fordert unter anderem ein striktes Ausschöpfen «sämtlicher gesetzlichen Möglichkeiten» bei der Behandlung des Vorhabens der albanisch-islamischen Gemeinschaft «El-Hidaje». Das geht aus einer Medienmitteilung der SVP vom Freitag hervor.

    Das Projekt dürfe weder durchgewinkt noch bevorzugt behandelt werden. Die Finanzierung und Herkunft sämtlicher Gelder müsse «lückenlos geprüft» werden. Das gelte auch für die Folgen von Verkehr, Lärm, Sicherheit, Natur und Ortsbild. Dabei verlange die Nähe zum Naherholungsgebiet Burgweiher und zum Tröckneturm, einem Kulturgut von nationaler Bedeutung, besondere Sorgfalt.

    Von den eingereichten Unterschriften stammen laut der SVP mehr als 1900 aus der Stadt St. Gallen, etwa 9500 aus dem Kanton St. Gallen und die verbleibenden aus der restlichen Schweiz. Die Petition verfüge über eine politische Legitimation, da sie mit der Anzahl Unterschriften die Hürden für Volksinitiativen sowohl auf Stadt- und Kantonsebene deutlich übertreffe.

    Im vergangenen Frühling wurden Pläne zum Bau einer neuen Moschee an der Fürstenlandstrasse bekannt. Auf ersten Visualisierungen war ein runder Bau mit einer grossen Glasfront zu sehen. Gemäss damaligen Aussagen des Imams von «El-Hidaje», Mehas Alija, soll der Bau voraussichtlich rund 300 bis 400 Personen Platz bieten.

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    Kommentare

    User #4794 (nicht angemeldet)

    Religionsfreiheit sollte garantiert sein, das heisst die Schweiz sollte frei von Religion sein.

    User #4794 (nicht angemeldet)

    Solange dieses Gotteshaus sich, wie jedes Gebäude dies von Gesetzes wegen muss, sich harmonisch in das Ortsbild einfügt und also einen ordentlichen Kirchturm samt Uhr und Kreuz und auf dem Spitz trägt, spricht nichts gegen diesen Bau.

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