Auch die Ständeratskommission will stärker gegen Autoposer vorgehen. Sie empfiehl einen entsprechende Motion zur Annahme.
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Die Kantonspolizei Basel kontrolliert Autoposer. (Archiv) - Kantonspolizei Basel

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ständeratskommission empfiehlt eine Motion gegen Autoposer zur Annahme.
  • Damit sollen illegales Fahrverhalten und Tuning wirksamer bekämpft werden.

Nach dem Nationalrat möchte auch die zuständige Kommission des Ständerats Massnahmen zur Reduktion von übermässigem Motorenlärm ergreifen. Wer einen getunten Motor in sein Fahrzeug einbaut, soll härter sanktioniert werden. Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerats (Urek-S) empfiehlt eine entsprechende Motion mit 10 zu 3 Stimmen zur Annahme, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten.

Insbesondere solle der Bundesrat prüfen, wie illegales Fahrverhalten und das Verbauen illegaler Tuning-Teile wirksamer bekämpft werden können, hält die Kommission fest. Mehrere Kantonspolizeien würden eine stärkere Unterstützung fordern - auf Gesetzesebene, aber auch in technischer Hinsicht.

Der Nationalrat hatte die Motion in der Frühjahrssession angenommen. Auch der Bundesrat unterstützt das Anliegen. «Es ist besonders ärgerlich, dass einige wenige Personen mit ihrem Verhalten milliardenschwere Lärmschutzmassnahmen zunichtemachen», sagte Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga im Nationalrat. Wann das Geschäft in den Ständerat kommt, ist noch nicht bekannt.

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