Michelle Hunziker weibelt für Funiciello-Petition
Am Montag wollte der Nationalrat kein Geld für den Schutz von Frauen sprechen. Der Ständerat kippt diesen Entscheid nun. Michelle Hunziker setzte sich ein.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Nationalrat wollte am Montag nicht mehr Geld für den Schutz von Frauen sprechen.
- Das löste Empörung, einen Appell und eine Spontandemonstration aus.
- Nun hat der Ständerat den Entscheid vorerst gekippt.
- Auch Michelle Hunziker setzt sich dafür ein.
Am Montag beschloss der Nationalrat, keine weitere Million Franken für den Schutz von Frauen zu sprechen.
Dies sorgte landesweit für Empörung. Noch am Abend versammelten sich Hunderte Menschen auf dem Bundesplatz, um gegen den Nationalratsentscheid zu protestieren.
Die SP lancierte zudem einen Appell an den Ständerat, den nationalrätlichen Entscheid zu korrigieren. Dieser wurde Stand 10.24 Uhr am Dienstagmorgen bereits 232'943 Mal unterzeichnet.

Auch eine Rede von SP-Nationalrätin Tamara Funiciello ging seit gestern Abend viral. Sie kritisierte darin, dass der Nationalrat 3,6 Millionen Franken für den Schutz von Schafen spreche.
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Aber kein zusätzliches Geld – insgesamt 2,5 Millionen Franken – für den Schutz von Frauen sprechen wolle.
Unterstützung erhielt das Anliegen auch von prominenter Seite. Die in Italien lebende Schweizer Moderatorin Michelle Hunziker teilte die Petition auf Instagram.

In einer Story rief sie dazu auf, «jetzt Frauenleben» zu retten. Denn es würden nur 24 Stunden bleiben, um den Entscheid noch zu korrigieren.
Hunziker gab auf den sozialen Medien zudem bekannt, die Petition selbst ebenfalls unterschrieben zu haben.

Druck, der offenbar Wirkung gezeigt hat. Denn: Der Ständerat hat «Ja» zur Gelder-Aufstockung gesagt. Nun liegt der Ball wieder beim Nationalrat.











