Die SP hat es in einer Mitteilung vom Mittwoch begrüsst, dass der Bundesrat an seinem «vernünftigen Kurs festhält» und «wissenschaftlich abgestützte Öffnungsschritte plant». Zusammen mit der Impfkampagne gebe diese Lockerungsstrategie der Bevölkerung eine Perspektive für Frühling und Sommer.
Bundesrat Alain Berset spricht neben Bundespräsident Guy Parmelin, während einer Medienkonferenz des Bundesrates zur aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus, am Mittwoch, 24. Februar 2021, in Bern. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Unternehmen erhielten ausserdem mehr Planungssicherheit, schreibt die SP Schweiz.

Zu schnelle Lockerungen würden die Fortschritte der letzten Wochen zunichtemachen. Unbefriedigend blieben hingegen die begleitenden Wirtschaftshilfen. Bund und Kantone müssten bei Schliessungen für eine rasche Entschädigung sorgen. Ansonsten sorge dies für berechtigten Unmut.

Erfolgten Lockerungsschritte behutsam und nicht im schnellen Zwei-Wochen-Rhythmus, erlaube dies eine bessere Beurteilung der Effekte von Massnahmen. «Der Bundesrat darf sich nicht von den Lobbys zu vorschnellen Öffnungen drängen lassen», lässt sich SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer in der Mitteilung zitieren.

Das Ziel müsse es sein, eine dritte Welle zu vermeiden. Dafür müssten die Fallzahlen weiter deutlich gesenkt und so tief gehalten werden, dass wieder ein effektives Contact Tracing möglich sei, schreibt die SP.

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