GDK-Maudet: «Massnahmen auf allen Ebenen» erforderlich
Der für 2027 prognostizierte durchschnittliche Anstieg der Krankenkassenprämien um 5 Prozent erfordert laut dem Vizepräsidenten der kantonalen Gesundheitsdirektoren «Massnahmen auf allen Ebenen». Die Kantone müssten die ihnen zur Verfügung stehenden Hebel «voll ausschöpfen», sagte Pierre Maudet der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

GDK-Vizepräsident Maudet sprach dabei insbesondere die Planung, die Qualität und die Prävention an. Die Kantone «müssen auch über die notwendigen Daten und Instrumente verfügen, um die Kosten besser zu steuern und falsche Anreize zu beseitigen», so der Genfer Gesundheitsvorsteher weiter.
«Genau das ist das Ziel des Gesundheitsnetzwerks in Verbindung mit der öffentlichen Krankenkasse, für das ich mich in Genf einsetze», so Maudet. Der Staatsrat veröffentlichte letzte Woche zwei Ausschreibungen zu diesem Thema, wobei die «Caisse Santé Genève» frühestens Anfang 2028 ihre Arbeit aufnehmen soll.
Mit Blick auf seinen Kanton, wo der Anstieg 2027 durchschnittlich 4,4 Prozent betragen soll, sagte Maudet: «Unerträglich ist, dass die Kostenexplosion vollständig auf die Versicherten abgewälzt wird.» Diese stünden «mit dem Rücken zur Wand und können nicht mehr mithalten». Man müsse die Ursachen bekämpfen, «insbesondere durch Investitionen in Prävention und Gesundheitskapital».










