Rösti zu Gespräch über Fortschritte bei Neat-Zufahrt in Berlin

Keystone-SDA
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Deutschland,

Schweizer Bundesrat Albert Rösti trifft den deutschen Verkehrsminister Schnieder zur Diskussion über die Neat-Zufahrt in Berlin.

Albert Rösti
Deshalb verweist Albert Rösti auf kompakte Reaktortypen, die in den nächsten fünf Jahren weltweit praxistauglich werden könnten. - keystone

Bundesrat Albert Rösti trifft am Montag erstmals seinen neuen deutschen Amtskollegen, Verkehrsminister Patrick Schnieder, zu einem Gespräch über die Neat-Zufahrt. Ausserdem stehen beim Arbeitsbesuch in Berlin Themen wie die europäische Verkehrs- und Energiekooperation sowie Fragen der digitalen Infrastruktur auf dem Programm.

Der Ausbau der Neat-Zulaufstrecken stehe im Fokus des bilateralen Gesprächs am Montag, schrieb das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) am Donnerstag in einer Mitteilung. Weiter will Rösti mit Schnieder über den Schienengüterverkehr auf der Nord-Süd-Achse sprechen.

Die Vereinbarung über den Bau der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) geht auf 1996 zurück. Danach hinkte Deutschland bei der Umsetzung lange hinterher. Es geht um den Ausbau verschiedener Abschnitte der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel auf vier Gleise.

Ausbauarbeiten bis 2040 geplant

Inzwischen wurden einige Ausbauten umgesetzt, und die Finanzierung ist beschlossen. Bis 2040 sollten die Arbeiten abgeschlossen sein. 2021 hatte Deutschland angekündigt, die Verzögerungen im Zeitplan kompensieren zu wollen. Der ursprüngliche Plan sah eine Fertigstellung im Jahr 2020 vor.

Rösti trifft beim Arbeitsbesuch in Berlin ausserdem die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Mit ihr will er Themen wie die Energie- und Wasserstoffinfrastruktur angehen. Mit dem Minister für Digitales und Staatsmodernisierung Karsten Wildberger ist ein Gespräch über digitale Netze und Cybersicherheit geplant.

Am Dienstag reist der Uvek-Vorsteher nach Rom, wo er mit Italiens Infrastrukturminister und Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini über den Ausbau der Bahninfrastruktur, den Güterverkehr und ein Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung von Führerausweisen sprechen will.

Kommentare

User #5700 (nicht angemeldet)

Rösti, bitte nicht bluffen. Die Deutschen machen nur mit, wenn wir bezahlen. Du bist nicht Trump und wir keine Amerikaner.

User #2342 (nicht angemeldet)

Die EU Staaten werden nie den teuren Weg durch die Schweiz nehmen. Die warten alle bis der Brennertunnel nach Süden geöffnet wird. Vielleicht ist das der Grund , warum DE seit Jahren den Ausbau dafür verhindert. Italien macht es schlauer. lässt sich den Ausbau für den Anschluss von der Schweiz bezahlen, damit dieser den später für Fahrten via Österreich benutzen kann.

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