Parlament

    Parlament will kriminellen Ausländern Aufenthaltsrecht verwehren

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Vorbestrafte Ausländerinnen und Ausländer sollen nach dem Willen des Parlaments kein Aufenthaltsrecht mehr bekommen. Das soll Kriminelle von der Schweiz fernhalten.

    Schweizer Pass
    Ein Schweizer Pass. - keystone

    Wie der Nationalrat am Dienstag hat auch der Ständerat am Mittwoch im Rahmen einer ausserordentlichen Session einer entsprechenden Motion aus den Reihen der SVP zugestimmt. Bevor die Vorstösse als überwiesen gelten, muss ihnen trotzdem noch der jeweilige Zweitrat zustimmen.

    Der Wille der beiden Räte ist jedoch klar: Wer eine Aufenthaltsbewilligung beantragt, soll einen Strafregisterauszug aus dem Herkunftsland vorlegen müssen. Einen Auszug aus dem Strafregister müsste auch vorlegen, wer eine Wohnung mieten oder bestimmte Stellen antreten will. Im Tessin besteht diese Praxis bereits.

    Der Bundesrat lehnt die Motion ab. Bei Drittstaaten-Angehörigen könnten die Behörden schon heute Strafauszüge verlangen, sagte Justizminister Beat Jans im Parlament. Gemäss dem Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU sei dies allerdings nur bei Verdachtsmomenten möglich.

    Kommentare

    User #6179 (nicht angemeldet)

    nicht einmal Aufenthalt genehmigen, sondern zurückweisen. Wer hier straffällig wird soll kein Aufenthalt haben

    User #1980 (nicht angemeldet)

    Wer als Ausländer straffällig wird bekommt nicht nur die dafür vorgesehene Strafe sondern gleichzeitig ein lebenslanges Einreiseverbot. das heisst er/sie muss das Land nach der Verbüssung immer 4 Stunden verlassen.

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