Co-Präsidentin Laura Zimmermann tritt von Operation Libero zurück. Auf das Ja zur «Ehe für Alle» sei dies nun der richtige Zeitpunkt.
Nach fünf Jahren ist Schluss: Laura Zimmermann gibt ihr Amt als Co-Präsidentin von Operation Libero ab. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Laura Zimmermann tritt als Co-Präsidentin der Operation Libero zurück.
  • Irgendwann ziehe es sie vielleicht wieder in die Politik, aber vorerst folge eine Auszeit.

Laura Zimmermann sagte in einem am Samstag auf Twitter veröffentlichten Statement: Das deutliche Ja zur Ehe für alle vor zwei Wochen sei ein guter Moment, zurückzutreten. Es sei damit eine Gründungsforderung der Operation Libero erfüllt.

Zimmermann war fünf Jahre lang Co-Präsidentin der Bewegung und will nun in den Hintergrund treten. Es sei eine unglaubliche, aber auch eine anstrengende Zeit gewesen. Es habe einige Abstimmungssiege zu feiern, aber auch Niederlagen zu verdauen gegeben. «Es ist nun an der Zeit, das Baby in andere Hände zu geben.»

Operation Libero nun ohne Laura Zimmermann

Zimmermann will nun eine Auszeit nehmen vom «Schweizer Politzirkus». Dies sagte sie am Samstag den Zeitungen von CH Media in einem Interview. Irgendwann ziehe es sie dann vielleicht wieder in die Politik, aber nicht in nächster Zeit. «Ich wüsste auch nicht, welcher Partei ich mich anschliessen sollte.»

Zimmermanns Nachfolgerin als Co-Präsidentin von Operation Libero wird laut Zeitungsbericht die 28-jährige Juristin Sanija Ameti. Sie ist Mitglied der Parteileitung der Grünliberalen des Kantons Zürich und exponierte sich im Kampf gegen das Anti-Terror-Gesetz. Ameti teilt sich das Amt mit Stefan Manser, der im Juni 2020 die Nachfolge von Flavia Kleiner angetreten hatte.

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